🌺 Die Nachtkerze für Mensch und Tier
🌺 Die Nachtkerze
Die Wirkung der Nachtkerze umfasst entzündungshemmende, beruhigende und hautpflegende Eigenschaften, die hauptsächlich auf den Inhaltsstoffen des Nachtkerzenöls basieren, insbesondere auf der Gamma-Linolensäure.
Innerlich angewendet kann sie bei hormonellen Beschwerden wie PMS und Wechseljahresproblemen helfen. Äußerlich wirkt sie bei Hauterkrankungen wie Ekzemen und Neurodermitis, da sie Feuchtigkeit spendet und die Haut beruhigt.
Wo wächst die Nachtkerze?
Oenothera biennis ist eine zweijährige Pflanze aus der Familie der Nachtkerzengewächse. Sie gehört zu den myrtenartigen Gewächsen. Etwa um 1600 gelangte die Pflanze von Nordamerika nach Europa. Sie bildet im ersten Jahr eine Blattrosette auf dem Boden aus, im zweiten Jahr entwickelt sich daraus der Stängel mit der späteren charakteristischen gelben Blüte.
Es gibt sie auch in Rosa
Nachtkerzen haben Pfahlwurzeln, die tief in die Erde reichen. Sie bevorzugen nährstoffarme, trockene und kalkhaltige Böden. Sie verbreiten sich relativ leicht durch Windausstreuung. Als Kulturpflanze ist Oenothera biennis anfällig für verschiedene Schädlinge wie Mehltau und Pilzerkrankungen.
Hautpflege: Das Nachtkerzenöl wirkt entzündungshemmend und juckreizlindernd bei trockener, schuppiger und rissiger Haut. Es wird bei Neurodermitis, Ekzemen und Psoriasis eingesetzt.
Hormoneller Ausgleich: Die Pflanze kann bei Beschwerden während der Menstruation und in den Wechseljahren helfen.
Entzündungshemmend: Die enthaltene Gamma-Linolensäure wirkt entzündungshemmend und kann bei entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Rheuma und Arthrose Linderung verschaffen.
Unterstützung für das Nervensystem: Sie kann beruhigend bei Stress und nervösen Verstimmungen wirken und wird bei Konzentrationsschwierigkeiten empfohlen.
Blut und Kreislauf: Die Inhaltsstoffe können den Cholesterinspiegel senken und die Blutgefäße schützen.
Anwendungsformen:
Äußerlich: Nachtkerzenöl kann als Salbe, in Kosmetika oder als Kräuterbad verwendet werden.
Innerlich: Das Öl wird oft in Kapselform eingenommen.
Tee: Ein Tee aus den Blättern kann bei Magen-Darm-Problemen, Husten und Bluthochdruck helfen.
Wie wird die Nachtkerze angewendet?
Die nordamerikanischen Ureinwohner haben die Pfahlwurzeln von Nachtkerzen verzehrt. Man kann sie wie Gemüse zubereiten, solange sie noch keine Blüten angesetzt haben. Die Blütenbildung führt regelmäßig zur Verholzung der Wurzel, was sie nicht mehr verzehrbar macht. Auch die Blätter, Blüten und Samen sind essbar.
Man kann diese Pflanzenteile ähnlich wie Schwarzwurzeln in einer Brühe ansetzen. Das aus den Samen gepresste oder in Samenbrei zerstampfte Öl wurde schon früh heilkundlich gegen Asthma, Heuschnupfen, Rheuma und Neurodermitis angewendet. Beschrieben wird auch eine Linderung von Menstruations- und Wechseljahrbeschwerden.
Hautreizungen und Haarausfall bei Haustieren wurden ebenfalls mit der Nachtkerze behandelt. Heute ist das Öl von Oenothera biennis insbesondere in kosmetischen Produkten enthalten, die für trockene Haut gedacht sind. Naturheilkundlich ausgerichtete Anbieter wie Weleda setzen hier Nachtkerzenöl in hochwertiger Kosmetik ein. Man findet es auch in Cremes und Salben, die zum Beispiel bei Neurodermitis eingesetzt werden.
Wie wirkt die Nachtkerze?
Das fette, aus dem Samen der Pflanze gewonnene Nachtkerzenöl ist besonders reich an ungesättigten Fettsäuren aus der Omega 6-Familie sowie Gamma-Linolensäure. Bei Neurodermitis fehlt den Betroffenen Gamma-Linolensäure, da ein bestimmtes Enzym in seiner Wirkung eingeschränkt ist.
Studien beschreiben, dass das in den Samen von Oenothera biennis enthaltene Öl einen Gehalt an Gamma-Linolensäure zwischen 8 % und 14 % aufweist. Der menschliche Körper kann daraus das Gewebshormon Prostaglandin E1 bilden, das antientzündlich wirkt. So könnte sich auch die allgemeine beruhigende Wirkung etwa von Nachtkerzencreme auf gereizte Haut erklären.
Wie wirkt die Nachtkerze?
Das fette, aus dem Samen der Pflanze gewonnene Nachtkerzenöl ist besonders reich an ungesättigten Fettsäuren aus der Omega 6-Familie sowie Gamma-Linolensäure. Bei Neurodermitis fehlt den Betroffenen Gamma-Linolensäure, da ein bestimmtes Enzym in seiner Wirkung eingeschränkt ist.
Studien beschreiben, dass das in den Samen von Oenothera biennis enthaltene Öl einen Gehalt an Gamma-Linolensäure zwischen 8 % und 14 % aufweist. Der menschliche Körper kann daraus das Gewebshormon Prostaglandin E1 bilden, das antientzündlich wirkt. So könnte sich auch die allgemeine beruhigende Wirkung etwa von Nachtkerzencreme auf gereizte Haut erklären.
- Hautgesundheit: Fördert die Elastizität trockener Haut, lindert Juckreiz und Irritationen und sorgt für ein glänzendes Fell.
- Unterstützung beim Fellwechsel: Der hohe Gehalt an essenziellen Fettsäuren kann den Fellwechsel unterstützen.
- Immunsystem: Kann die Abwehrkräfte des Pferdes stärken.
- Stoffwechsel: Die essenziellen Fettsäuren können fütterungsbedingte Mangelerscheinungen positiv beeinflussen.
- Energiequelle: Als kalorienreiches Futter ist es ideal für schwerfuttrige Pferde.
- Darmfunktion: Der hohe Anteil an Schleimstoffen kann die Darmaktivität unterstützen und präventiv bei Koliken wirken.
- Es ist ratsam, kaltgepresstes Nachtkerzenöl oder -pellets zu verwenden, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten.
- Bei der Fütterung sollte eine korrekte Dosierung beachtet werden, um die gewünschten Effekte zu erzielen und eine Überversorgung zu vermeiden.
- Wichtiger Hinweis: Die grüne Nachtkerze selbst (die ganze Pflanze) sollte nicht gefüttert werden, da sie bei Pferden toxisch ist. Es sollte nur das Öl oder der daraus gewonnene Presskuchen verfüttert werden.



























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