🍀Der Wiesenknopf- die Blutstillerin der Volksmedizin🌱

🍀Der Wiesenknopf- die Blutstiller in der Volksmedizin🌱

 

hierzu schreibt Jakobus Tabernaemontanus 1731 "Die gemeldten Kräuter, die stopfen den unmässigen Blutgang der Weiber, vor allen anderen Kräuter...
Das blühende Kraut enthält sehr viele Gerbstoffe. Es ist wundheilend, entzündungswidrig, Krebsfeindlich...


                    Tabernaemontanus

Sie ist auch mit dem Blutwurz verwand. Durch ihre Hilfe bei Gebärmutterblutungen schützt man sie in der Volksmedizin.

Heute noch kann es bei verschiedenen Erkrankungen empfehlen..aber bitte erst den Apotheker fragen.
Der Wiesenknopf ist ein altes Heilkraut, welches heute bei alternativen Heilverfahren Anwendung findet. Gelegentlich werden junge Triebe auch zur Zubereitung von Salaten verwendet.

 

 

Für die Zubereitung von Speisen wird daher empfohlen, eher jüngere Blätter und Triebe zu verwenden. Je älter der Wiesenknopf wird, umso bitterer wird der Geschmack. Der große Wiesenknopf weist recht hohe Gehalte an Vitamin C auf.

 

Die Blätter beider Wiesenknopf-Arten eignen sich hervorragend für die Zubereitung von Kräuterquark und Kräuterbutter. Auch das Würzen von klaren Suppen kann eine interessante Erfahrung sein.

 

Zu beachten ist jedoch, dass die Blätter immer nach dem Kochen beigefügt werden, da das Aroma beim Kochen schnell verfliegt. Diesen Eigenschaften folgend wird das Kraut in der Naturheilkunde als sanftes Mittel zur Wundheilung, als Blutstiller sowie für die Behandlung von Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum verwendet. 

 


Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Durchfall sowie Frühjahrsmüdigkeit. Gelegentlich sollen frische Blätter auch eine Linderung gegen Sodbrennen verschaffen. Der Tee wird bei Entzündungen im Hals- und Rachenraum verwendet, wobei hier ausschließlich das Kraut Anwendung findet.



Der große Wiesenknopf wird gelegentlich auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) verwendet. Dort wird er beispielsweise bei blutenden Hämorrhoiden oder blutigen Durchfällen verabreicht. 

 


Als Organbezug gibt die TCM die Verbindung Dickdarm und Leber an. In einigen Studien wird ein Effekt gegen bösartige Tumorzellen diskutiert. So konnten u. a. in Laborversuchen (mit Wurzelextrakte vom großen Wiesenknopf) nachgewiesen werden, dass bestimmte Inhaltsstoffe (v.a. Polysaccharide) im großen Wiesenknopf Tumorzellen zum Absterben bringen.



Hinweis: Eine Überdosierung mit Wiesenknopf bzw. eine Behandlung über einen längeren Zeitraum ist zu vermeiden, da dies zu Übelkeit oder anderen Magenbeschwerden führen kann. Bei unklarer Sachlage sollte ein Arzt oder Naturheilkundler befragt werden.



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