🍀Steinklee-Wiesenduft und Venendoping💁
🍀Steinklee-Wiesenduft und Venendoping💁
Man kennt sie auch als Bärklee, Honigklee, Muttergottes, Krönchen
In der Astrologie ordnet man diese Pflanze der Venus zu.
Er hilft älteren Frauen, die unter Bindegewebsschwäche leiden.
Auch Hippokrates empfahl die Steinkleeblüten bei eitrigen Geschwüren.
Diese Pflanze verströmt einen Duft nach Heu. Eine Salbe aus Steinklee hilft bei schweren und müden Beinen und auch bei Besenreisern.
Steinklee besitzt eine anerkannte Heilwirkung bei chronischer Venenschwäche, Venenentzündung, Hämorrhoiden und Lymphstau. Äußerlich kann die Heilpflanze bei Prellungen, Verstauchungen und Blutergüssen helfen.
Außerdem schützen sie das Gewebe vor Wasseransammlungen (ödem protektive Wirkung), indem die Wände der kleinsten Blutgefäße (Kapillaren) gestärkt und ihre Durchlässigkeit verringert werden. Die Heilpflanze gilt deshalb seit langem als probates Venenmittel. Sie fördert den Rückstrom des Blutes über die Venen in Richtung Herz und zudem den Abtransport der Lymphe.
Aus diesem Grund ist Steinklee als traditionelles
pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung folgender Gesundheitsprobleme
medizinisch anerkannt:
-Chronische Venenschwäche (chronisch venöse Insuffizienz, CVI) mit Beschwerden wie -Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, nächtlichen Wadenkrämpfe, Juckreiz und Schwellung
-Entzündungen oberflächlich gelegener Beinvenen mit Rötung und Schmerz (Thrombophlebitis)
-Rückflussstauung im Venensystem durch einen Venenverschluss mit anfangs Schwellungen und später Hautveränderungen (postthrombotisches Syndrom)
-Lymphstau
-Hämorrhoiden
-Prellungen, Stauchungen, oberflächliche Blutergüsse (äußerliche Anwendung)
Wie wird der Steinklee angewendet?
Bei chronischer Venenschwäche, Thrombophlebitis, postthrombotischem Syndrom, Lymphstau und Hämorrhoiden wird die innerliche Anwendung von Steinklee empfohlen - am
besten in Form standardisierter Fertigpräparate mit einem
Cumarin-Gehalt von drei bis 30 Milligramm pro Tag. Allerdings werden
solche Präparate aktuell kaum angeboten, abgesehen von homöopathischen
Zubereitungen. Von der Anwendung von Steinklee-Tee wird aufgrund
schwankender Cumarin-Gehalte abgeraten.
Bei Prellungen, Verstauchungen und oberflächlichen Blutergüssen wird die Heilpflanze äußerlich angewendet. Auch bei Hämorrhoiden wird manchmal ein Breiumschlag mit der Heilpflanze empfohlen (getrocknetes, zerkleinertes Steinkleekraut mit heißem Wasser durchfeuchten, in einen kleinen Mullsack einbinden und auflegen).
Was Sie bei der Anwendung von Steinklee beachten sollten:
Wer gerinnungshemmende (blutverdünnende) Medikamente erhält, sollte Steinklee sollte nicht einnehmen
Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit darf die Heilpflanze nicht angewendet werden.
So erhalten Sie Steinklee und seine Produkte:
Sie erhalten Steinklee-Tee und andere Darreichungsformen der Heilpflanze in Ihrer Apotheke und teilweise auch in Drogeriemärkten. Zur richtigen Anwendung lesen Sie bitte die jeweilige Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Getrockneter Steinklee verströmt einen intensiven Geruch, der etwas an Waldmeister erinnert. Die Pflanze wurde daher vor allem früher genutzt, um Motten und Ungeziefer fernzuhalten.
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