Samstag, 29. Januar 2022

👫Veilchen und seine heilende Wirkung🌸

 👫Veilchen und seine heilende Wirkung🌸


 

Veilchen – ihre Heilwirkung ist nicht zu verachten!

Veilchen wurden bereits von den alten Römern, Hippokrates und Hildegard von Bingen zu Heilzwecken verwendet. Unter anderen war es als Katermittel bekannt. Auch im 1900 wurde das Veilchen medizinisch genutzt und in Apotheken vertrieben.

 

Viola Heilwirkung
Ein Veilchentee lockert den Husten
Veilchen sind
nicht giftig, sondern essbar.


 

Alle Veilchenarten – ob Duftveilchen, Parmaveilchen, Stiefmütterchen, Hornveilchen, etc. – sind ungiftig und essbar. Doch Achtung: Das Usambaraveilchen gehört botanisch gesehen nicht zu der Pflanzenfamilie der Veilchengewächse. Es ist im Gegensatz zu den Arten dieser Familie giftig.

 

Verwendete Pflanzenteile, Sammelzeit und Wirkstoffe

Vom Veilchen werden die Blätter, Blüten und Wurzeln verwendet. Doch im Vordergrund stehen die aufgeblühten Blüten. Vor allem das Duftveilchen wird gern für heilkundliche Zwecke herangezogen. Seine duftenden Blüten stecken randvoll mit wirksamen Stoffen

 
Der beste Zeitpunkt, zu dem das Veilchen auf dem Höhepunkt seiner Wirkstoffe ist, ist zu seiner Blütezeit. Dann sind Veilchen unter anderen enorm reich an Vitamin C, Saponinen, Schleimstoffen und Flavonoiden.

Aus diesem Grund ist es ratsam, das Veilchen zu seiner Blütezeit (März bis Mai) zu sammeln.


Welche Wirkungen erzielen Veilchen im und am Körper?

 
Veilchen wirken sich äußerlich oder innerlich angewandt auf folgende Art und Weise auf den Körper aus:

schweißtreibend
antibakteriell
abschwellend
blutreinigend
entzündungshemmend
krampflösend
harntreibend
schleimlösend
schmerzlindernd
durchblutungsfördernd
herzstärkend
kühlend
erweichend
abführend
beruhigend

 

Anwendungsgebiete: Bei diesen Beschwerden helfen Veilchen!

 

Seit jeher sind Veilchen dafür bekannt bei hitzigen Krankheiten heilsam zu wirken. Die Einnahme kann beispielsweise bei Fieber, Schweißausbrüchen und äußeren Geschwüren wie Abszessen hilfreich sein. Weiterhin können Sie Veilchen bei folgenden Beschwerden einsetzen:

 
Gicht
Rheuma
Husten
Grippe
Atembeschwerden
Kopfschmerzen
Leberprobleme
Augenentzündungen
Sehschwäche
Trübsichtigkeit
Einschlafstörungen
Nierenentzündungen
Blasenentzündungen

 
Wie kann man Veilchen anwenden?

Sowohl roh als auch verarbeitet vollziehen Veilchen ihre Wirkkraft. Hier ein paar Anwendungsideen:


Tee z.B. bei Husten und Heiserkeit
Umschlag z.B. bei Geschwülsten
Sirup
Halspastillen
Essig
Salbe z.B. bei Kopfschmerzen und Geschwüren
Tinktur
Gurgelwasser z.B. bei Halsschmerzen
Marmelade
Smoothie



Tipps & Tricks

Verzehren Sie nicht zu viel von der Wurzel von Viola. Eine zu hohe Dosis kann sich in Erbrechen äußern.


 

👪Kamille für Mensch und Hund☕

 👪Kamille für Mensch und Hund☕

 
Die echte Kamille (Chamomilla recutita/Matricaria recutita) kann vielerlei Beschwerden lindern – von Bauchschmerz, über Zahnfleischentzündungen bis Halsschmerzen. 


 

Sie wird äußerlich und innerlich angewendet. Wer allergisch auf Korbblütler reagiert, sollte Kamille nicht benutzen.



Welche Inhaltsstoffe kommen in der Kamille vor?

Als pflanzliche Arznei kommen Kamillenblüten zum Einsatz. Sie enthalten ätherisches Öl, das unter anderem aus den Substanzen a-Bisabolol und Matricin besteht. Außerdem finden sich Flavonoide, zum Beispiel die Stoffe Apigenin und Quercetin, sowie Cumarine

 


Wird das ätherische Öl mittels Wasserdampfdestillation gewonnen, bildet sich die Substanz Chamazulen, die dem Öl seine tiefblaue Farbe verleiht.

 

Wogegen hilft Kamille?

Inhaltsstoffe aus Kamillenblüten entfalten verschiedene Effekte: Sie schwächen die Wirkung von entzündungsfördernden Stoffen im Körper ab, hemmen das Wachstum von Bakterien und entspannen verkrampfte Muskeln im Magen-Darm-Trakt.

Aufgrund der antientzündlichen, antibakteriellen und krampflösenden Eigenschaften ergeben sich für Zubereitungen aus Kamille diverse Anwendungsgebiete: Als Spülung oder Gurgellösung hilft Kamille, wenn sich das Zahnfleisch entzündet hat oder der Hals gereizt ist, zum Beispiel durch eine Erkältung. 

 


Ruft ein Infekt Schnupfen und Husten hervor, lässt sich Kamille inhalieren. In Form von Sitzbädern kann die Heilpflanze Beschwerden mildern, die von Hämorriden oder Infektionen im Anal- und Genitalbereich ausgelöst werden.

Auch Salben und Cremes enthalten Kamille. Sie können bei bakteriell bedingten Hautproblemen helfen, wie zum Beispiel Akne. Kamillentee lindert Blähungen und Völlegefühl. 

 


Ob sich Inhaltsstoffe des Krauts möglicherweise auch gegen das Reizdarmsyndrom oder entzündliche Darmkrankheiten einsetzen lassen, müssen wissenschaftliche Untersuchungen erst zeigen.

 

Was ist bei der Anwendung zu beachten?

Selbst hergestellte Zubereitungen aus Kamillenblüten dürfen Sie nicht am oder im Auge anwenden! Solche Lösungen sind manchmal mit Keimen verunreinigt und können am Auge Infektionen hervorrufen. Außerdem kann es zu einer allergischen Reaktion kommen.

 
Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Menschen, die auf Korbblütler allergisch reagieren, sollten Kamille nicht benutzen. Meistens treten solche allergischen Reaktionen – zu denen es nur selten kommt – durch Verunreinigungen mit anderen Kamillenarten auf (zum Beispiel Hundskamille).

 
Bei Hunden:

 
Kamille (Matricaria chamomilla)

Kamille wirkt nicht nur bei Menschen, auch bei Tieren.

Es ist ein altbewährtes Mittel.

 

Dank seiner beruhigenden und entzündungshemmenden Wirkung schaffen getrocknete Kamille oder Kamillentee bei Magen-Darm-Beschwerden schnelle Abhilfe.

Man kann auch Wunden damit behandeln.

Bei Wunden: 3 Teebeutel mit 300 ml heißem Wasser übergießen.

Abkühlen lassen und dann die Wunde mit Watte befeuchten.

Dies mehrmals am Tag wiederholen.

Bei Magenbeschwerden: Wieder diesen Tee kochen und dem Hund 4 ml am Tag in einer Spritze ins Maul geben.


 

Sonntag, 23. Januar 2022

👪Löwenzahn für Mensch und Hund🐕

 👪Löwenzahn Rezept für Mensch und Hund🐕

 


Die Blätter erinnern an die Zähne eines Löwen – daher sein Name: Löwenzahn. Im Frühling verleihen die leuchtend gelben Blüten den Wiesen einen ersten kräftigen Farbtupfer. Allerdings deutet ein besonders prächtiges Farbenmeer auf einer Weide darauf hin, dass sie stark gedüngt wurde.


 Ist der Löwenzahn verblüht, hinterlässt er zahlreiche fallschirmartige Früchte und wird zur „Pusteblume“. Aus den Blättern lassen sich – solange sie noch jung und zart sind – leckere Salate zubereiten, die einen herb-würzigen Geschmack aufweisen.

 
Löwenzahn gehört zu den Korbblütlern (Asteraceae) und blüht von April bis Juni. Er stammt aus Europa und Westasien und kommt inzwischen auf der gesamten nördlichen Halbkugel vor. Dort wächst Löwenzahn auf Wiesen, Feldern, an Wegrändern und auf Schuttplätzen.

 
Was bewirken die Inhaltsstoffe? Wogegen hilft Löwenzahn?

Die Bitterstoffe bewirken, dass mehr Speichel und Magensäure ausgeschüttet werden. Gleichzeitig fördern sie die Freisetzung von Verdauungshormonen und -enzymen und kurbeln die Gallentätigkeit an. 

 

Durch diese Effekte regt Löwenzahn den Appetit an und bringt die Verdauung auf Trab. Auch wenn sich nach einer fettreichen Mahlzeit der Bauch bläht und sich ein unangenehmes Völlegefühl einstellt, kann die Heilpflanze helfen. 


Weitere Inhaltsstoffe des Gewächses wie Flavonoide und reichlich Kalium können leicht wassertreibend wirken. Mithin kommt Löwenzahn häufig in sogenannten Blutreinungs- und Entschlackungstees vor.

 
Wichtige Hinweise:

Wer Probleme mit den Gallenwegen oder Nieren hat, sollte Zubereitungen aus Löwenzahn nicht oder nur in Absprache mit dem Arzt einnehmen. Menschen, die auf Korbblütler allergisch reagieren, sollten ebenfalls auf Löwenzahn verzichten.

 

Tipp: Lassen Sie sich zu Dosierung und Anwendung auch in der Apotheke beraten.

 



Wirkung und Anwendung:

Die moderne Medizin hat die Wirkung des Löwenzahns auf den Verdauungstrakt bei Appetitlosigkeit und dyspeptischen Beschwerden, wie Völlegefühl und Blähungen und die positive Wirkung bei Störungen des Gallenflusses anerkannt. 

 


Die Wassertreibenden Eigenschaften werden eingehend diskutiert; sie haben der Pflanze im Volksmund die Namen Bettseicherkraut oder Pissenlit eingebracht. Nieren und Leber werden zu erhöhter Aktivität angeregt; damit funktioniert die Verdauung – besonders schwer verdaulicher Nahrung wie Fette – besser.

Die Bildung von Gallensteinen kann durch kurmäßige Gabe von Löwenzahntee oder Löwenzahnsaft minimiert werden. Damit wird die Neigung zu Koliken gesenkt, bestehende Gallensteine können aber nicht aufgelöst werden.

 
Zur Aktivierung der Nierenaktivität sind Zubereitungen des Löwenzahns gut geeignet. In größeren Mengen findet der Tee zur Durchspülungstherapie bei Neigung zur Bildung von Nierensteinen oder zur Austreibung kleiner Nierensteine Verwendung.

 
Dabei werden 2 Eßlöffel Droge mit 1/2l kaltem Wasser übergossen, kurz zum Sieden erhitzt, nach 15 min abgeseiht und mit warmem Wasser auf 1,5l Tee verdünnt. Diese Menge sollte in 15 – 20 min getrunken werden. Durch die starke Wasserausscheidung erhofft man sich auch eine Ausschwemmung kleiner Nierensteine.

 
In der Volksmedizin werden Löwenzahnteekuren auch bei rheumatischen Erkrankungen, bei Gicht und zur Stärkung des Bindegewebes empfohlen. Durch die den Stoffwechsel anregende Wirkung findet man den Löwenzahn auch in den sogenannten Blutreinigungstees, jenen Mischungen, die bei rheumatischen Erkrankungen, aber auch bei Hautproblemen gegeben werden.



Sinnvoll ist es, Löwenzahnwurzel und Löwenzahnkraut in Gallenteemischungen mit Schafgarbe, Pfefferminze, Wermut und anderen gallenwirksamen Teedrogen zu mischen, während er in harntreibenden Teemischungen mit Goldrute, Hauhechelwurzel, Orthosiphonblättern, Birkenblättern, Schachtelhalm u.a. kombiniert wird.

 

Außer den Teezubereitungen eignen sich zur kurmäßigen Anwendung auch Preßsäfte aus Frischpflanzen.

 

Die frischen Löwenzahnblätter eignen sich zur Salatkur im Frühjahr, die im Herbst inulinreichen Wurzeln sind geröstet ein Kaffeeersatz.



Vorsicht ist mit dem Milchsaft der frischen Pflanzen geboten, er kann zu Kontaktallergien führen. Bei Löwenzahnzubereitungen kann es durch die Bitterstoffe zur Übersäuerung des Magens kommen.

Bei Verschluß der Gallenwege oder Verschluß des Dünndarms darf Löwenzahn nicht eingesetzt werden.


 

Löwenzahnmarmelade

Dieses Rezept ist eine ideale Abwechslung zur Marmelade. Die Löwenzahnmarmelade sollte bald auf Ihrem Frühstücktisch stehen.

 

Zutaten für 4 Portionen

200 g Löwenzahnblüten
0.5 l Wasser
600 g Gelierzucker 2:1
1Stk Zitrone (Saft)

 

Zubereitung

  1. Alle grünen Blätter der Löwenzahnblüten entfernen bis nur mehr die gelbe Blüte übrig ist. Gut waschen. Das Wasser aufkochen und die Blüten darin blanchieren. Danach die Blüten abseihen und ausdrücken.
  2. Den Saft auskühlen lassen und mit Gelierzucker und Zitronensaft nochmals zirka 5 Minuten sprudelnd aufkochen. Die Marmelade noch kochend in Gläser füllen und diese sofort verschließen.



Tipps zum Rezept

Gläser 10 Minuten auf den Deckel stellen, das erhöht die Haltbarkeit.

 


 

Löwenzahn Honig:

 

Zutaten

Zutaten für 4 Personen
Löwenzahnblüten 400 Stück
Wasser 2 Liter
Zitrone unbehandelt 2 Stück
Zucker 2 kg

 


1.Blüten bei Sonne (April/Mai) pflücken

2.Blüten unter fließendem Wasser gründlich abspülen

3.Blüten in einen großen Kochtopf geben, mit dem Wasser aufgießen und entkernte in dünne Scheiben geschnittene Zitronen hinzugeben

4.15 min aufkochen und dann 24 h (am besten über Nacht) ruhen lassen

5.Masse durch ein Leinentuch sieben und ausdrücken

6.den gewonnenen Saft mit Zucker sirupartig einkochen

7.HINWEISE: Immer gut umrühren; der Vorgang kann einige Stunden dauern; die Masse sollte immer langhin simmern; zur Kontrolle der Festigkeit gelegentlich einen Löffel voll auf einer Untertasse abkühlen lassen; Honig ist perfekt, wenn er im abgekühlten Zustand Fäden zieht; Honig sieht fertig so dunkel aus wie Waldhonig

8.Honig noch heiß in Schraubgläser füllen


Bei Hunden:
Löwenzahn (Taraxacum)

 

Zu den absolut wirksamsten Wildkräutern für Hunde zählt wohl der Löwenzahn. Dieser unterstützt vor allem Leber und Niere, wirkt aber auch stoffwechselanregend.

Löwenzahn kann man frisch geben, wenn Zahnbeschwerden vorliegen.

Manche Rassen wie auch der Golden Retriever oder der Labrador entgiften 1 x pro Monat. Bei der Entgiftung hilft jünger Löwenzahn.

Entweder direkt geben oder ins Futter.





Der Name steht schon mal.....Hoffe es gefällt euch🌸🌺

                            Der Name steht schon mal.....Hoffe es gefällt euch🌸🌺