Sonntag, 29. Mai 2022

👪Wirsing und seine heilende Wirkung für Mensch und Hunde🌿

👪Wirsing und seine heilende Wirkung für Mensch und Hunde🌿


 

Wirsing ist ein vielseitiges Kohlgemüse, das auch Anfänger im Kochen einfach zubereiten können. Genau wie andere Kohlsorten ist Wirsing nicht nur eine besonders gesunde und vitaminreiche Beilage.


Das Gemüse wird auch wegen seiner vielfältigen Verwendbarkeit als Hauptbestandteil von vegetarischen Gerichten geschätzt.

 

Galt der Kohl früher als Essen armer Leute, wird heute die besondere Bedeutung seines gesundheitlichen Nutzens wiederentdeckt. Zudem liegt er als regional erhältliches Gemüse voll im Trend der Zeit. Lesen Sie hier, warum das aromatische Supergemüse so gesund ist.

 

 

Das gesunde Wintergemüse

Wirsingkohl gehört zu den Gemüsearten, die das ganze Jahr über erhältlich sind. Eine besondere Bedeutung bekommt der Kohl als Vitaminlieferant daher vor allem im Winter: Menschen, die Wert auf regionale Produkte legen, kommen um Wirsing nicht herum.

 

 

Er gehört neben einigen anderen Kohlsorten zu dem klassischen Wintergemüse, das schon in früheren Zeiten dazu beitrug, die Menschen gesund durch die kalte Jahreszeit zu bringen.


Kalorienarm, aber reich an Chlorophyll, Eisen, Phosphor, B-Vitaminen und vor allem an Vitamin C kann sich der Wirsing als echter Gesundheitsbote sehen lassen.

 

 

Im Wirsing enthalten sind unter anderem:

Vitamin E
Vitamin C
B-Vitamine
Kalium
Eiweiß
Phosphor
Mangan
Flavonoide
Carotinoide (Provitamin A)
Vitamin K
Folsäure
Senfölglykoside


 


Vitaminreich und lecker

Vitamin C ist vor allem im Winter wichtig, da es die Infektabwehr unterstützt und das Immunsystem stärkt. Der Gehalt an Vitamin C in Wirsing ist hoch, und mit einer großen Portion kann der Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen gedeckt werden.

 

 

Auch Folsäure und Kalium sind in größeren Mengen enthalten. Diese Inhaltsstoffe sind wichtig für die Zellbildung und Zellteilung sowie die Regulierung des Blutdrucks.

 


Zusätzlich stecken jede Menge sekundärer Pflanzenstoffe im Wirsing. Die antioxidative, antibakterielle und das Immunsystem stärkende Wirkung dieser Stoffe ist in der Ernährung als Mittel zur Gesundheitsprophylaxe von großer Bedeutung.

 
 

Auch das enthaltene Vitamin E schützt die Zellen vor freien Radikalen und gilt daher als ideal zur Vorbeugung von Arteriosklerose und Krebs.

 


Diäthelfer Wirsing

Wirsing ist arm an Kalorien: Mit nur circa 25 Kilokalorien pro 100 Gramm eignet sich der Wirsingkohl daher als idealer Begleiter einer Diät.

 

Der äußerst geringe Kaloriengehalt in Kombination mit den enthaltenen Vitaminen und Mineralstoffen ermöglicht es, sich an dem Gemüse ohne schlechtes Gewissen so richtig satt essen zu können.



Wirsingkohl – der vegetarische Alleskönner

Wirsing wurde ursprünglich hauptsächlich als Eintopfgemüse verwendet. Daraus haben sich viele andere Arten der Zubereitung ergeben. Die Blätter des Wirsings bieten sich beispielsweise zur Herstellung von gefüllten Gemüserouladen an, schmecken jedoch auch als fein gewürzte Beilage besonders gut.

 

Wirsinggemüse kann sowohl gekocht als auch roh gegessen werden. Der Vitamingehalt macht ihn in rohem Zustand zu einer idealen Zutat für einen grünen Smoothie, den nicht nur Rohköstler zu schätzen wissen.

 


Wirsing kochen leicht gemacht

So gesund wie Wirsing ist, so einfach ist es auch, ihn zuzubereiten. Vor dem Kochen sollten die äußeren Blätter sowie der Strunk abgetrennt und die restlichen Blätter gewaschen werden.

 

Besser ist es, das Gemüse ohne Deckel zu kochen, damit es nicht bitter wird. Ein Schuss Essig im Kochwasser soll übrigens den typischen Kohlgeruch reduzieren.

 

 

Rezepte mit Wirsing

Die Blätter des Wirsings laden zum Experimentieren ein. Sie lassen sich dünsten, blanchieren oder kochen und können auch roh in Salat oder Smoothies verwendet werden. Wegen der blähenden Wirkung sollte dabei jedoch die verwendete Menge gering gehalten werden.
 


Wirsing kann in gestampfter oder pürierter Form gut in Eintopf, Auflauf oder Suppe verarbeitet werden. Den Kombinationsmöglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt.


Mit Kartoffeln zusammen gekocht, entsteht der klassische Wirsingeintopf, der mit Fleisch, Gewürzen oder anderem Gemüse verfeinert werden kann.



Besonders gut schmeckt Wirsing mit Hackfleisch. Ein klassisches Rezept für den Kohl ist die Wirsingroulade gefüllt mit Hackfleisch, auch Kohlroulade genannt. Aber auch in vielen vegetarischen Rezepten findet der gesunde Wirsing Verwendung.


Wirsing für Hunde:


Dürfen Hunde Wirsing essen?

Hunde lieben Wirsing und es ist auch gesund für die Hunde, wegen den viele Antioxidantien. Wirsing unterstützt die Verdauung und ist auch gut für die Haut und das Fell von ihrem Hund! Sie können Krebs auch vorbeugen bei ihrem Hund mithilfe von Wirsing.

 

Es gibt aber auch negative Folgen, wenn ihr Hund Zuviel Wirsing isst. Wenn er Zuviel Wirsing isst kann er Blähungen bekommen. Achtung! Sie sollen auch darauf achten das Sie Wirsing immer kochen. Wirsing enthält nämlich Thiocyanat. 

 


Dieser Inhaltstoff sorgt dafür, dass die Schilddrüse geschwächt wird. Wenn Sie Wirsing kochen wird der Stoff Thiocyanat unschädlich gemacht.


Die Beschwerden

  • Blähungen (Zuviel Wirsing)
  • Schilddruse funktioniert nicht mehr wie er sollte (ungekochter Wirsing)

 

Die heilende Wirkung

  • Unterstütz die Verdauung
  • Gut für die Haut und das Fell
  • Krebs vorbeugend

 

Sollen Sie zum Arzt gehen?

Ein Tierarzt kann ihnen immer gut beraten. Wenn ihr Hund zu viel gekochter Wirsing gegessen hat oder roher Wirsing gegessen hat, raten wir ihnen zum Tierarzt zu gehen. Der Tierarzt kann am besten einschätzen wie es ihrem Hund geht. 

 

 

Manche Hunde vertragen Thiocyanat besser als andere, das ist auch der Grund warum ihr Tierarzt Sie beraten soll. Halten Sie ihren Hund immer im Auge, wenn ihr Hund etwas neues und Ungewöhnliches gegessen hat.

 


Montag, 16. Mai 2022

👪Karotten haben Heilkräfte🌱

👪Karotten haben Heilkräfte🌱


 

 

Möhren gehören zu den ältesten Nutzpflanzen des Abendlandes. Die kultivierte Sorte mit ihrer fleischigen, süßen Wurzel ist in Europa seit etwa 2000 Jahren bekannt. Vermutlich stammen diese Möhren ursprünglich aus Mittelasien, man vermutet, dass sie ist dort herangezüchtet worden sind.

 


Möhren besitzen große orange oder gelbe Wurzel. Diese kann sowohl kurz, gedrungen oder rund, als auch schlank, zylinderförmig oder konisch sein. 

 

In der Naturheilkunde werden die frische Wurzeln und die Samen der Möhren verwendet. Die orange Farbe der Möhren stammen vom hohen Gehalt an Karotin. Der menschliche Organismus kann dieses Karotin in Vitamin A umwandeln. Außerdem enthält die Möhre reichlich Zucker, sehr viele Vitamine sowie verschiedene Spurenelemente, Eiweißstoffe und wenig Fettstoffe.

 


All diese Substanzen, vor allem aber das Karotin, machen die Möhren zu einem der wertvollsten Gemüse unserer Zeit. Frisch geraspelt oder als ausgepresster Saft sind die Möhren vor allem als Frühjahreskur, bei Blutarmut und bei durch Vitaminmangel bedingten Krankheiten zu empfehlen.

 


Umschläge aus frisch geraspelten Möhren lindern Hautreizungen und beschleunigen die Narbenbildung nach Verletzungen. Als Gesichtsmaske aufgetragen, wirkt die Möhre erfrischend und nährt und strafft schlaffe Haut. Die getrockneten Samen der Möhre wirken, ähnlich wie die des Anis (Pimpinella anisum L.) und die Samen des Wilden Fenchels (Foeniculum vulgare L.) stimulierend (anregend) und wassertreibend.


 

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Möhren

abführend, antianämisch (blutbildend), antiseptisch (keimtötend), beruhigend, gegen Durchfall, harntreibend, erweichend, entschlackend, fördert die Milchsekretion, mineralisierend, narbenbildend (wundheilend), reinigend, stimulierend (anregend), tonisch, wurmtreibend

 

 

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze 

Die Möhren werden in der Pflanzenheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Anwendungen mit den Möhren in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Abszess, Altern, Anämie, Asthenie, Augen, Bronchitis, Brustschmerzen, Darmparasiten, Durchfall, Epidemie, Frostbeule, Haut, Husten, Leber, Magen, Rekonvaleszenz, Stillen, Verbrennung, Verstopfung, Wachstum, Wunde.

 

 

Wofür ist die Karotte gesund?
Rohe Karotten verhindern die Aktivität von Salmonellen und senken damit das Risiko, an einer Lebensmittelvergiftung zu erkranken. Karotten wirken gegen chronische Müdigkeit, Anämie, Immunschwäche, Magengeschwüre und Darmprobleme. Sie fördern außerdem bei stillenden Müttern die Milchbildung.

 

 

Wie sind Karotten am gesündesten?
Roh und gekocht sind Karotten gesund. Beim Garen gehen zwar ein paar Vitamine verloren, aber durch die Hitze werden die Zellwände der Möhre aufgebrochen. Dadurch wird sie leichter bekömmlich und der Körper kann mehr Vitamine aufnehmen.


 

Ist die Wilde Möhre eine Heilpflanze?
Bereits im Altertum wusste man um die Heilwirkung der Wilden Möhre. So wurde sie unter anderem bei Menstruationsproblemen eingesetzt, aber auch zur Entwurmung oder zur Behandlung von Brandwunden, Frostbeulen und Geschwüren. Weiterhin wurde die Wilde Möhre bei Magenbeschwerden, Gallensteinen und Blähungen angewendet.

 

 

Sind Möhren entzündungshemmend?
Kürbis, Süßkartoffeln und Möhren sind vor allem als Püree besonders gut verdaulich und verfügen über einen hohen Gehalt an zellschützenden Substanzen. Vor allem bei Arthritis sollen die entzündungshemmenden Stoffe Wirkung zeigen.

 

 

Was passiert wenn man jeden Tag Möhren essen?
Neben Energie, Ballaststoffen und wenig Kalorien, sind Karotten gesund, da sie eine hervorragende Quelle für Vitamine und Mineralien sind. Insbesondere das Vitamin A und Biotin sind hier erwähnenswert. Möhren sind reich an Beta-Carotin, was im Körper in Vitamin A umgewandelt wird.

Bei Hunden:

Bei Hunden kann man bei Durchfall eine Suppe aus Karotten kochen. Hilft ganz schnell.

 


 

Mittwoch, 11. Mai 2022

🌱 Die Zwiebel und seine Heilkräfte 👪

🌱 Die Zwiebel👪

 


Die Zwiebel nicht nur zum Verzehr sehr gut, sondern auch heilende Wirkung hat sie.
 

 

Die Küchenzwiebel ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die in der Kultur jedoch meist nur ein- oder zweijährig gehalten und dann geerntet wird. Ihre Sprossachse bleibt bis zur Blütenbildung zu einem flachen scheibenförmigen Gebilde gestaucht, das Zwiebelscheibe oder Zwiebelkuchen genannt wird.

 

Die Küchenzwiebel existiert, von gelegentlichen Verwilderungen abgesehen, nur noch als reine Kulturpflanze in der Obhut des Menschen. Es sind weder wildwachsende Populationen bekannt noch konnte bisher eine andere wildlebende Allium-Art als direkter Vorfahre identifiziert werden.

 

 

Die Zwiebel bevorzugt milden oder sandigen Lehm sowie Lößboden in sonniger, warmer Lage. Der Boden sollte abgesetzt und fein krümelig sein, weshalb die Grundbodenbearbeitung (z. B. durch Umgraben oder Pflügen) bereits im vorhergehenden Herbst erfolgen sollte.

 


Nach der Anbaumethode unterscheidet man zwischen „Sommerzwiebeln“ und „Winterzwiebeln“. Sommerzwiebeln (die eigentlichen Küchenzwiebeln) werden im zeitigen Frühjahr gesät oder, bei Steckzwiebelkultur, gesteckt und zwischen August und Oktober geerntet, wobei insbesondere spätere Sorten von fester Konsistenz bis in den März des Folgejahres lagerfähig sind.


Die etwas saftigeren und milderen Winterzwiebeln – besser gesagt überwinternd kultivierte Zwiebeln – werden im August gesät, reifen im nächsten Frühjahr heran und können ab Juni geerntet werden, sind jedoch nur kurze Zeit lagerfähig.

 

 

Bei der ebenfalls als Winterzwiebel bezeichneten Allium fistulosum handelt es sich um eine andere Pflanzenart, die sich von der Küchenzwiebel in vielen Eigenschaften unterscheidet, u. a. durch ihre bedeutend unscheinbareren Speicherorgane. Jedoch können beide Arten zu „Silberzwiebeln“ verarbeitet werden.

 


Der Anbau der Zwiebel als Sommerzwiebel zu Speisezwecken kann sowohl in einem einjährigen Verfahren durch unmittelbare Aussaat als auch in einem zweijährigen Verfahren durch das Pflanzen („Stecken“) von Steckzwiebeln erfolgen. Steckzwiebeln sind kleine, etwa haselnussgroße Zwiebelchen, welche durch besonders enge Aussaat im Vorjahr gewonnen wurden.

 

 

Damit die aus Steckzwiebeln gezogenen Zwiebelpflanzen nicht zum Schossen (Blühen) neigen, werden sie nach der Ernte einer drei- bis vierwöchigen Warmlagerung (Darre) bei Temperaturen von 30 bis 40 °C unterzogen.

 

 

Verwendet wird der Zwiebellauch oder die eigentliche Zwiebel, meist fein gehackt oder in Ringe geschnitten, sie wird roh oder geröstet gegessen oder beim Garen anderer Speisen (so etwa im Gemüse) mitgedünstet. Zwiebeln enthalten ein sulfidhaltiges ätherisches Öl und wirken dadurch reizend auf den Magen.



Durch Kochen, Dünsten oder Braten wird aus den glykosidischen Verbindungen der Zwiebel der Zucker freigesetzt. Die Zwiebel wird dadurch süßer. Angeschnittene Zwiebeln sollten nicht oder nur in der Käseglocke im Kühlschrank aufbewahrt werden, da sich ihr Geruch auf alle anderen Lebensmittel und Verpackungen überträgt. Auch ihr Geschmack leidet.



Die Zwiebel war Heilpflanze des Jahres 2015. Als Heildroge dienen die frischen Zwiebeln. Für die Droge konnten antibakterielle, den Blutdruck, die Blutfette und den Blutzucker schwach senkende Wirkungen nachgewiesen werden, auch gerinnungshemmende und antiasthmatische Eigenschaften wurden nachgewiesen.

 

 

Die Wirkungen hierfür sollen hauptsächlich auf die antioxidativen Schwefelverbindungen der Zwiebeln zurückzuführen sein.



Äußerlich verwendet man Zwiebelsaft oder Sirup bei Insektenstichen, Wunden, Furunkeln und zur Nachbehandlung von Blutergüssen.


 

Ist Zwiebel gut für die Leber?
 

Da Zwiebeln gut für die Leber sind, helfen sie unserem Organismus dabei, den Blutzuckerspiegel konstant auf einem gemäßigten Niveau zu halten. Das in Zwiebeln enthaltene Inulin beugt übrigens der Entstehung einer nichtalkoholischen Fettleber vor – einer Zivilisationskrankheit, die leider auf dem Vormarsch ist.

 

 

Heilkraft der Zwiebel: Wofür ist die Zwiebel gut?

Die Zwiebel gilt als Heilmittel für einige der häufigsten schwerwiegenden Erkrankungen. Sie soll beispielsweise das Krebsrisiko reduzieren, den Blutzuckerspiegel von Diabetikern senken, gegen multiresistente Keime helfen und die Knochendichte verbessern.

 

Dabei gehört das allseits beliebte Hausmittel jedoch nicht zu der Gruppe von überbewerteten oder sogar gefährlichen Mittelchen, die mehr schaden als nützen. Vielmehr ist die Zwiebel tatsächlich ein wirksames Heilmittel und zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die Heilkraft der Zwiebel.


 

Insbesondere die rote Zwiebel zeichnet sich durch hohe Gehalte der wichtigen Antioxidantien aus. Schwefelverbindungen, Vitamine und Mineralstoffe sind ebenfalls in Zwiebeln enthalten. Grund genug, sich die positive Wirkung der Zwiebel auf unsere Gesundheit genauer anzusehen.



Wirkung bei Entzündungen: Ist Zwiebel antibakteriell?

Zwiebel gelten als desinfizierend und damit als gutes Hausmittel gegen Entzündungen. Doch ist eine Zwiebel tatsächlich entzündungshemmend? Die Antwort lautet ja, denn viele Entzündungen werden von Bakterien hervorgerufen. Zwiebeln haben nachweislich antibiotische Eigenschaften, bekämpfen also Bakterien und können so Entzündungen lindern.




Zudem regen Zwiebeln das Immunsystem an und leisten dem Organismus damit zusätzlich Hilfe zur Selbsthilfe bei Infektionen.


 

 

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Antibiotika, die auf Rezept in der Apotheke erhältlich sind, schwächt die Zwiebel nicht die Darmflora und damit die Abwehrkräfte. Außerdem wirkt sie auch gegen Keime, die bereits Resistenzen gegen Antibiotika entwickelt haben.

 

 

Zwiebeln bei Ohrenschmerzen und Erkältung

Bei Entzündungen ist auch eine äußerliche Anwendung möglich, zum Beispiel bei Ohrenschmerzen. Ein altbewährtes Hausmittel gegen Mittelohrentzündungen ist ein Zwiebelsäckchen oder eine Zwiebel in einer Socke, die aufs Ohr gelegt wird. Umgangssprachlich sagt man auch, die Zwiebel zieht die Entzündung raus.



Im Fall von Erkältung und Husten empfiehlt sich eine innere Anwendung. Bekannt ist beispielsweise Zwiebelsaft bei Husten. Ein selbstgemachter Hustensaft aus Zwiebeln ist eine gute Alternative zu gekauften Produkten aus der Apotheke. Zur Herstellung des Hausmittels gegen Husten mischt man gehackte Zwiebeln mit braunem Zucker und lässt sie einige Stunden ziehen. Von dem entstandenen Zwiebelsirup kann man mehrmals täglich einen Teelöffel einnehmen, um den Husten zu lösen.

 

Alternativ kann man statt mit Zucker auch mit Honig die Zwiebel-typische Schärfe nehmen. Wird der Honig jedoch heißem Saft zugefügt, nehmen die wertvollen Inhaltsstoffe des Bienenprodukts Schaden. Daher sollte Zwiebelsirup aus Honig nicht erhitzt werden.

 

Weitere äußere Anwendungen

Bei Insektenstichen können Zwiebeln ebenfalls helfen. Halbieren Sie dazu eine Zwiebel und drücken Sie die angeschnittene Fläche auf die betroffene Stelle.



 

Zudem können aus Zwiebeln gewonnene Wirkstoffe helfen, die Heilung von Narben zu beschleunigen. Bei fertigen Präparaten wird das Zwiebelextrakt mit dem Begriff "Extrakt Cepae" gekennzeichnet. Ein solches Narbengel aus Zwiebelextrakt kann man jedoch ebenso gut selbst herstellen. Auch zur Behandlung von Abszessen werden Zwiebeln verwendet.



Doch nicht nur Entzündungen der Haut, auch orthopädische Probleme, zum Beispiel Schleimbeutelentzündungen, sprechen auf die Behandlung mit Zwiebeln an.


 

Sind Zwiebeln gut für den Darm?


 

Zu den wertvollen Wirkstoffen der Zwiebel gehören Ballaststoffe, die besonders wichtig für eine gesunde Verdauung sind. Sie sind das "Futter" der gesunden Darmbakterien, die in unserer Darmflora unter anderem einen starken Einfluss auf das Immunsystem haben. Aber nicht nur das: Die Darmflora hat höchstwahrscheinlich Einfluss auf zahlreiche Gesundheitsfaktoren. Selbstverständlich beeinflusst sie auch die Verdauungstätigkeit.



Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: Bei Menschen mit einem empfindlichen Verdauungstrakt können insbesondere rohe Zwiebeln Blähungen auslösen. Beim Garen werden Zwiebeln zwar leichter verdaulich, verlieren aber einen Teil ihrer gesundheitsfördernden Wirkung. Alternativ können Sie zu Lauchzwiebeln greifen, die insgesamt etwas milder, aber auch weniger effektiv sind.



Oder Sie versuchen, Ihren Verdauungstrakt langsam an Zwiebeln zu gewöhnen, indem Sie die Aufnahme des gesunden Gemüses Schritt für Schritt steigern.
 


Wie gesund sind Zwiebeln?

Neben dem Weg über die Darmflora wirken sich Zwiebeln auch noch auf andere Weise auf unser Immunsystem aus. Zu ihren Inhaltsstoffen zählen die Vitamine A und C sowie B-Vitamine, Mineralstoffe wie Eisen und Calcium sowie Spurenelemente.

 


Vitamin A und C sind zum Beispiel hochwirksame Antioxidantien, die Zellschäden durch oxidativen Stress vorbeugen. Vitamin A ist unter anderem wichtig für die Sehkraft, die Haut sowie unsere Knochen und Zähne. Vitamin C beschleunigt die Wundheilung. Die Vitamine aus dem B-Komplex sind beispielsweise für den Stoffwechsel und die Nervenfunktion wichtig.

 


Darüber hinaus können Zwiebeln dazu beitragen, die Aufnahme von Eisen und Zink aus Getreide zu verbessern.

 

Sind Zwiebeln gesund für Diabetiker?

Zwiebeln sind zwar kein Heilmittel für Diabetes, tragen aber nachweislich zur Senkung des Blutzuckerspiegels bei. Damit eignen sie sich auch zur Vorbeugung von Diabetes, denn ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel ist einer der größten Risikofaktoren für Diabetes Typ 2.





Auch bei bereits bestehendem Diabetes sind Zwiebeln ein hilfreicher Gesundheitstipp. Da Zwiebeln gut für die Leber sind, helfen sie unserem Organismus dabei, den Blutzuckerspiegel konstant auf einem gemäßigten Niveau zu halten. Das in Zwiebeln enthaltene Inulin beugt übrigens der Entstehung einer nichtalkoholischen Fettleber vor – einer Zivilisationskrankheit, die leider auf dem Vormarsch ist.

 

 

Doch Achtung: Eine zwiebelreiche Ernährung ersetzt nicht die von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt verordnete Medikation. Setzen Sie Medikamente nur in Absprache ab.



Sind Zwiebeln gut fürs Herz?

Zwiebeln sind sehr gesund fürs Herz und haben sogar eine Dreifachwirkung gegen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

 


Zwiebeln wirken nachweislich blutdrucksenkend.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Zwiebeln den Cholesterinspiegel senken können.
Die in Zwiebeln enthaltenen Antioxidantien schützen Herz und Kreislauf zusätzlich.


 

Ähnlich wie Knoblauch enthalten auch Zwiebeln das Antioxidans Allicin, welches aufgrund seiner gefäßschützenden Wirkung helfen kann, Arteriosklerose vorzubeugen. Diese gilt als wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Herzinfarkten und Schlaganfällen.

 

 

Schützen Zwiebeln die Knochen?

Wissenschaftler gehen davon aus, dass Zwiebeln sich positiv auf die Knochendichte auswirken und so der Entstehung von Osteoporose vorbeugen können.

 

 

Forscher aus South Carolina stellten fest, dass die Knochendichte von Frauen, die täglich Zwiebeln verzehrten, um fünf Prozent höher war als diejenige von Frauen, die nur einmal monatlich oder noch seltener Zwiebeln aßen. Das Risiko einer Hüftfraktur sinkt durch regelmäßigen Zwiebelkonsum höchstwahrscheinlich um zwanzig Prozent.


 

Die in Zwiebeln enthaltenen Ballaststoffe fördern zudem die Aufnahme von Calcium, einem Mineralstoff, der für die Knochengesundheit von großer Bedeutung ist.

 


Beugen Zwiebeln einer Krebserkrankung vor?

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Zwiebeln das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen senken könnten.

 

 

So zeigte die Analyse einer umfangreichen Datenmenge durch italienische Forscher, dass sich die regelmäßige Aufnahme von Zwiebeln und Knoblauch positiv auf die Prävention von Krebsarten im Verdauungstrakt sowie von anderen Krebsarten wie Speiseröhrenkrebs oder Eierstockkrebs auswirken könnte.

 


Kann man mit Zwiebeln gesund abnehmen?

Einseitige Diäten sind ungesund und sogar gefährlich. Eine reine Zwiebel-Diät wäre daher zum Abnehmen nicht empfehlenswert.


 


Allerdings sollten Sie das Gemüse regelmäßig in Ihren Speiseplan integrieren, denn eine wissenschaftliche Studie zeigte, dass Zwiebelschalenextrakt dabei helfen kann, den Körperfettanteil zu reduzieren und so an Gewicht zu verlieren.

 


Mit 28 kcal pro 100 g gehören Zwiebeln übrigens zu den an Kalorien ärmeren Gemüsesorten. Gleichzeitig weisen sie einen hohen Nährwert auf.



Wie können Sie am besten von Zwiebeln profitieren?

Damit Zwiebeln ihre gesunde Wirkung voll entfalten können, ist die richtige Zubereitung entscheidend. Das fängt bereits beim Schneiden an: Die äußeren Schalen der Zwiebel enthalten besonders viele Vitamine. Aus diesem Grund sollten Sie beim Schneiden vorsichtig sein und so wenige Lagen wie möglich entfernen.

 

Auch sind manche Rezepte mit Zwiebeln gesünder als andere: Ein Salat mit rohen Zwiebeln wäre einem Zwiebelkuchen oder Hähnchen mit Zwiebel-Sahne-Soße aus gesundheitlicher Sicht vorzuziehen.

 


Hitze schädigt die wertvollen Inhaltsstoffe der Zwiebel. Verzehren Sie sie daher idealerweise roh. Ist das nicht möglich, sollten möglichst schonende Zubereitungsarten gewählt werden. So sind gebratene Zwiebeln beispielsweise weniger gesund als gedünstete.

 


Der Name steht schon mal.....Hoffe es gefällt euch🌸🌺

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