Sonntag, 2. April 2023

Moos und seine Heilkräfte

☕ Moos und seine Heilkräfte


 


Moos hat eine besondere Wirkung. Es ist nämlich keimtötend und hat eine extrem hohe Filterwirkung. Es macht Pilze und Bakterien unschädlich,
weswegen der besagte Survival-Experte das Moos ausdrückt und bedenkenlos das heraustropfende Wasser trinken kann.


 


Essen wird er das Moos nicht, denn Moose filtern auch Schwermetalle und andere Schadstoffe. Diese sind jedoch im Pflanzenmaterial gebunden, so dass eine äußerliche Anwendung nicht nur unbedenklich, sondern sogar heilsam ist.

 


Bis vor etwa 100 Jahren war Moos noch ein begehrter Wundverband, weil es auf natürliche Weise antiseptisch wirkt. Noch im zweiten Weltkrieg wurde es benutzt, jedoch nur von den Wenigen, die noch die Heilwirkung des Mooses kannten.


 Sogar Fußpilz und andere Hautpilze sollen schon damit geheilt worden sein.


 

Moos über Jahrhunderte von Indianern als Windelfüllung verwendet. Und somit haben bereits die amerikanischen und sibirischen Ureinwohner damit den Beweis erbracht, dass Baby-Popos damit keimfrei bleiben und sich nicht entzünden.

 


Dass diese uralte Technik mit genau diesem Material durchgeführt wird, hat einen weiteren Grund. Abgesehen davon, dass keinerlei Fäulnis oder Krankheiten bei einem abgemoosten Ast auftreten, beschleunigt das Moos die Keimung. Und auf wundersame Weise offensichtlich auch die Wurzelbildung. Wie das funktioniert weiß noch kein Mensch- nur sicher ist, dass es funktioniert.



Eine Moossalbe ist ausgesprochen verträglich und lässt sich leicht anwenden. Sie wird häufig mit anderen Komponenten wie Kollagen und Aloe Vera kombiniert, um eine möglichst umfassende und vielseitige Wirkung zu erreichen.

 


Verbrennungen, Blasen und Ausschläge behandeln

Die antiseptischen und desinfizierenden Eigenschaften von Moos können noch in vielen weiteren Einsatzgebieten genutzt werden. So ist es beispielsweise möglich, Ekzeme auf der Haut wirkungsvoll damit zu behandeln.



Das Moos ist wunderbar natürlich und verträglich und unterstützt die Haut in ihrer Arbeit. Auf diese Weise ist es kein Problem, unangenehmen Ausschlägen zu begegnen und diese nachhaltig zu beseitigen. Lästige Nebenwirkungen wie ein Jucken gehen hierdurch ebenfalls weg.

 

 

Des Weiteren erweist sich Moos als nützlich, wenn Verbrennungen behandelt werden müssen. Wer zu lange in der Sonne gelegen und die Haut hierdurch belastet hat, kann mit einer Moosbehandlung wunderbare Effekte erzielen.

 


Aber auch beim Kontakt mit einer heißen Herdplatte oder kochendem Wasser empfiehlt sich der Einsatz von Salben mit Moos. Diese haben eine kühlende Wirkung und bringen den Betroffenen Linderung. Außerdem sind sie in der Lage, die Haut zu regenerieren und dafür zu sorgen, dass sie wieder gut aussieht und einwandfrei funktionieren.


 


Moos ist in der Lage, Pilze effizient zu bekämpfen. Das erweist sich beispielsweise bei der Behandlung von Fußpilz als nützlich. Wer regelmäßige Fußbäder nutzt, in denen Moos oder ein entsprechendes Präparat aufgelöst ist, kann dem Fußpilz begegnen.

 


Auf der einen Seite ist es möglich, das Entstehen von Fußpilz unwahrscheinlich zu machen. Auf der anderen Seite kann bereits vorhandener Fußpilz effizient behandelt werden, sodass dieser innerhalb kürzester Zeit und dauerhaft verschwindet.


Anwendung findet das Gewürz einerseits zum Kochen für Suppen oder Eintöpfe, andererseits kann man das Isländisch Moos als Tee oder Dampfbad, oder auch zum Gurgeln verwenden.

 


Es gibt aber noch viele andere Hautpilze, die zu einer echten Belastung werden. Diese sehen nicht schön aus und sorgen durch ein Jucken oder Brennen für ein unangenehmes Gefühl. Bei der Bekämpfung solcher Hautpilze erweist sich Moos ebenfalls als effizient und bietet schnelle und nachhaltige Hilfe.

 


Donnerstag, 2. Februar 2023

🍅Tomaten und die Heilkräfte🍅

🍅Tomaten und die Heilkräfte🍅

 


Der Ursprung der Tomate ist nicht genau geklärt. Es gibt Hinweise, dass erste Sorten bereits 1000 v. Chr. in Peru existierten. Domestiziert wurde sie vermutlich deutlich später durch die Maya in Mexiko, von wo sie im frühen 16. Jahrhundert den Weg nach Europa fand. 

 

Allerdings dauerte es weitere 300 Jahre, bis sie als Grundnahrungsmittel akzeptiert wurde. Die Tomate gehört nämlich zur Familie der Nachtschattengewächse, zu denen auch Giftpflanzen wie die Tollkirsche oder die Alraune zählen. Darum galt sie lange als nicht essbar. Das ist offensichtlich kein Thema mehr.

 


Im Gegensatz zu vielen Heilkräutern und Naturheilmitteln ist die Tomate eine der am häufigsten genutzten Gemüsesorten – und fester Bestandteil der internationalen Küche. 

-Können Krebs vorbeugen 

-stärken die Sehkraft

-hält länger jung

-schützn vorSchlaganfall

 


Nicht nur in einigen europäischen Ländern, auch in vielen anderen Teilen der Erde gehören Tomaten zu den beliebtesten Zutaten. Dabei ist den meisten nicht bewusst, was tatsächlich alles in der Frucht steckt: 

 

 


Die Inhaltsstoffe des Nachtschattengewächses bringen aus medizinischer Sicht einige Vorteile mit sich. So ist die vorbeugende Heilkraft der Tomate nicht zu unterschätzen.

 


Solanum lycopersicum: Alles zur Tomatenpflanze auf einen Blick

-Tomaten: Pflanzenart, deren Frucht als Gemüse vielseitig zum Einsatz kommt
-Heilwirkung: prophylaktisch, antioxidativ
-Einnahme: roh oder gekocht
-Einsatzgebiet: vorbeugende Wirkung (gegen Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen)
-Inhaltsstoffe: reich an vielfältigen Inhaltsstoffen wie Vitamine und Carotinoiden
-Botanik: Nachtschattengewächs (Solanaceae) mit hohem Wassergehalt
 


 

Zum einen besteht sie größtenteils aus Wasser, was sie zu einem kalorienarmen Lebensmittel macht. Zum anderen ist sie reich an Vitamin C, Kalium und sekundären Pflanzenstoffen. Zu diesen gehören auch die Pflanzenfarbstoffe, sogenannten Carotinoide. 

 


Für die rötliche Färbung der Tomate ist das Carotinoid Lykopin verantwortlich, dem einige gesundheitsförderliche Effekte nachgesagt werden.
Folgende Inhaltsstoffe sind in der Frucht der Tomatenpflanze enthalten:

 


Wasser: Der Hauptbestandteil der Frucht der Solanum lycopersicum ist Wasser. Das macht das Gewächs zu einem relativ kalorienarmen Nahrungsmittel.
 

 


Vitamine: In Tomaten findet man Vitamin A, einige B-Vitamine wie beispielsweise Niacin sowie Vitamin C und E. Über 100 g Tomaten erhalten Sie bereits fast 25 Prozent des Vitamin C-Bedarfs für einen Tag.
 

 

Carotinoide: verleihen der Tomatenfrucht ihre charakteristische Farbe. Auch Lycopin ist ein Karotinoid, welches in der Solanum lycopersicum enthalten ist und eine wichtige Rolle spielt.
Antioxidantien: Diese Verbindungen können im Körper freie Radikale einfangen und so Abbauprozesse verzögern.
 

 


Spurenelemente: Tomaten weisen beispielsweise Kalium auf, welches an der Regulierung des Wasserhaushalts im Körper beteiligt ist. 

 


Mit dem Verzehr von 100 g der Frucht decken Sie etwa 6 Prozent des Kalium-Tagesbedarfs ab.
Folsäure: Besonders in der Schwangerschaft kann ein Mangel an Folsäure zu Fehlbildungen beim Embryo führen. Folsäure unterstützt darüber hinaus auch den natürlichen Stoffwechsel des Menschen.

 


Wichtig: Auch, wenn Tomaten nicht als Medizin an sich eingesetzt werden können, besitzt ihre Wirkung große Bedeutung. 

 

 


Schließlich führt eine gesunde, ausgewogene Ernährung dazu, dass Krankheiten unter Umständen erst gar nicht auftreten können. Außerdem stärkt sie das Immunsystem des Körpers für den Kampf gegen Erkrankungen.
So kann Sie das Gemüse dabei unterstützen, Ihr individuelles Leiden zu lindern:

 


-die Frucht wirkt entwässernd
-Tomaten stärken das Immunsystem
-das Gemüse trägt zu einer gesunden Verdauung bei

Wichtig: Die Behandlung Ihrer Beschwerden sollte stets in Absprache mit einem Arzt erfolgen. 

 


 

Samstag, 28. Januar 2023

🍀Der Kohl und seine Heilkräfte

 🍀Der Kohl und seine Heilkräfte

 


Kohl steckt voller Vitamine und soll gegen verschiedene Krankheiten helfen. Die Volksmedizin wusste das schon lange. Inzwischen attestieren aber auch Wissenschaftler dem Gemüse eine heilende Wirkung.



 

Kohl als Allheilmittel der Antike

Im antiken Griechenland und in Rom setzten die Menschen Kohl ein, um etwa Unterleibsschmerzen von Frauen zu lindern. Der römische Staatsmann Cato der Ältere beschrieb das Gewächs schon vor 2000 Jahren als Allheilmittel.



Angeblich aß Aristoteles das Gemüse, um dem Kater entgegenzuwirken, wenn er zu viel getrunken hatte. Und der Kirchengelehrte und Heilkundige Albertus Magnus stellte fest, dass Kohl bei Geschwüren und Gicht half. Zudem setzte man das Gemüse ein, um Haut und Blut zu reinigen.
 


 Viele Vitamine und Kalzium

 

 


Kohl enthält eine Vielzahl an Vitaminen, die der Körper eines Menschen braucht. In 100 Gramm Weißkohl steckt die gleiche Menge Vitamin C wie in einem Glas Orangensaft. Wer 250 Gramm des Gemüses isst, hat seinen Tagesbedarf gedeckt. Noch mehr Vitamin C als Weißkohl liefern Brokkoli und Rosenkohl.

 


Die Vitamine A, B, E und K finden sich ebenso im Kohl wieder wie die Mineralstoffe Kalzium, Eisen und Magnesium. Wer Eisen zu sich nehmen will, braucht dafür also nicht unbedingt Fleisch zu essen. Er kann auch zu Kohl greifen.

 


Das Gemüse soll Krebs vorbeugen

In Kohl sind sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die vor Krebs schützen sollen. Dazu gehören die sogenannten Glukosinolate. Diese sollen die Kohlpflanzen eigentlich vor Fressfeinden, Bakterien oder Pilzen schützen.
 

Im menschlichen Körper haben diese natürlichen Giftstoffe eine krebshemmende Wirkung. Sie sollen zudem bei Magenschleimhautentzündungen, Sodbrennen und Entzündungen der Speiseröhre helfen.
 

 


 Gutes für den Darm

 

 


Kohlgemüse beugt Krankheiten nicht nur vor, sondern kann diese auch lindern. Das fanden Forscher an der John-Hopkins-Universität in Baltimore heraus. Sie setzten Brokkoli bei Patienten mit dauerhaft verengten Bronchien und Lungen-Emphysemen ein. Der Stoff Sulforaphan bremste den Abbau eines wichtigen Enzyms im Körper der Patienten. Die Symptome ließen nach.


Auch Darmbeschwerden kann Kohl lindern. Vor allem Kohlsaft enthält eine große Menge eines bestimmten Eiweißbausteins (Methylmethionin). Dieser kann Magen und Darm vor Geschwüren schützen.


Runter mit dem Cholesterin



Alle Kohlarten enthalten viele Ballaststoffe, die für eine gesunde Ernährung empfohlen werden. Allerdings haben sie beim Kohl oft übelriechende Nebenwirkungen: Auf seinem Weg durch den Verdauungsapparat haftet Kohlgemüse lange an den Darmwänden, die Ballaststoffe nehmen unterwegs Schadstoffe und Gifte mit.

 


Im Dickdarm werden die Ballaststoffe dann von Bakterien zerlegt, wobei sich die gefürchteten Gase bilden.



Kohlwickel gegen Entzündungen

Seine Heilkraft soll Kohl nicht nur im Körper entfalten. Früher wandten die Menschen Kohlwickel an, um die Symptome von Halsentzündungen und anderen Infektionen zu lindern. Dafür wuschen sie die Kohlblätter, befreiten sie vom Stamm und walzten sie, bis der Saft austrat.

 


 Dann legten sie die Blätter auf die Stelle, die entzündet war und schmerzte. Bis ins 19. Jahrhundert fand diese Methode zur Behandlung von Wunden Anwendung. Naturheilkundler setzen sie noch heute gegen Schmerzen der Gelenke ein.

Kohl ist ein Tausendsassa in Küche und Naturheilmedizin. Viele Wirkungen, die in der Volksmedizin schon lange bekannt sind, werden erst heute wissenschaftlich erforscht und nachgewiesen. Doch mag die Heilkraft der Kohlpflanzen noch so erstaunlich und vielfältig sein: Bei ernsten Erkrankungen ersetzen sie keinesfalls den Arzt.


 

Die Artischocke und ihre heilende Wirkung

Die Artischocke und ihre Wirkungen 💚 Wirkung unterstützt die Leberfunktion regt die Gallenproduktion an hilft bei Verdauungsproble...