🌳Der Lapacho Baum und seine heilende Wirkung🌳

 🌳Der Lapacho Baum und seine heilende Wirkung🌳

 


Lapacho, eine wiederentdeckte Heilpflanze der Inkas.
Schon die Inkas verwendeten die Rinde des Lapachobaumes als Heilpflanze bei einer Vielzahl von Krankheiten. Nach jahrhundertelanger Vergessenheit wurde sie von brasilianischen Ärzten und Forschern vor etwa 40 Jahren wieder entdeckt. 

 


Seit dieser Zeit wird die noch heute bei den Callawaya-Indianern verwendete Lapachorinde unter anderem erfolgreich zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und zur Stärkung des Immunsystems auch bei uns angewendet.


 

Die Gattung Gehört zur Familie der Bignonaceae (Trompetenblumengewächse) und umfasst über 125 Arten, die von Nordargentinien bis Mexiko und den Antillen vorkommen. Viele Arten wachsen in tropischen Regenwäldern, in geringerem Maße ist der Baum auch in Trockenbuschgesellschaften anzutreffen.


 

Systematik und Verbreitung

Die Pflanze besitzt eine Vielzahl von Synonymen.
Die Rinde des Lapachobaumes war bereits bei den Wikingern bekannt. Sie tauschten die Rinde gegen Edelsteine ein und brachten die Wunderdroge so nach Europa. Weiterhin wird berichtet, dass ein russischer Zar durch den Genuß von täglich einer Tasse Lapachotee 130 Jahre alt geworden sei. 

 


Von dem Abt Murier aus einem mazedonischen Kloster liegt aus dem Jahre 1305 eine Bestätigung vor, dass der Tee in dieser Zeit in Europa und im Orient bei vielen gesundheitlichen Problemen verordnet wurde, sicherlich nur für sehr begüterte Personen. Der bekannte Bergsteiger Luis Trencker hatte immer einen Beutel Lapachotee bei sich. Er nannte diesen Medizinbeutel den Schatz der Inkas.

 


Inhaltsstoffe

Im Kernholz des Lapachobaumes ist bis zu 3,7 Prozent Lapachol in kristalliner Form enthalten. In der Rinde findet es sich in bedeutend geringerem Maße (etwa 0,2 Prozent). Die bis 40 µm großen mikrokristallinen, prismenförmigen Kristalle sind mikroskopisch deutlich zu erkennen. In Alkohol lösen sich die Lapacholkristalle mit intensiv gelbroter bis granatroter Farbe.

 


Die Zubereitung von Lapacho Tee

Die Teezubereitung von Lapacho Tee ist recht einfach. Ein bis zwei Esslöffel des Tees werden in ca. 1 Liter kochendes Wasser gegeben und anschließend kurz aufgekocht. Da der Lapacho im Gegensatz zu Teeblättern eine stärkere Verholzung aufweist, muss er über einen längeren Zeitraum bei höheren Temperaturen ziehen. 

 


Nach dem Aufkochen sollte er daher im zugedeckten Zustand ca. 15 bis 20 Minuten ziehen. Erst dann haben hat die harte Lapacho-Rinde ihren vollen Geschmack entwickelt und abgegeben. Es ist sehr darauf zu achten, dass bei der Zubereitung nicht zu viel Tee verwendet wird, denn sonst kann der Lapacho Tee sehr bitter schmecken. Zudem sollte das Getränk vor dem Verzehr durch ein Sieb gegossen werden. Nur so sind letztlich mit Sicherheit keine beim Genuss störenden Rindenstückchen mehr im Getränk.

 


Das Besondere am Lapacho Tee: Während die meisten bekannten Tees ausschließlich heiß getrunken werden, wird der Lapacho Tee kalt oder nur lauwarm genossen. Denn vielen seiner Genießer schmeckt er viel besser, wenn er abgekühlt ist. Verfeinert werden kann der Lapacho Tee übrigens mit Minze, Zitronensaft und auch getrockneten Apfelstückchen – je nach Belieben. Einige Cafés und Restaurants bieten ihn auch mit Schlagsahne, Vanille, Zimt, Nelken oder Kirschsaft an. In dieser Variation hat der Lapacho Tee übrigens den lustigen Namen "Naschkatzen-Drink".

 


Die Ureinwohner Südamerikas setzen Lapacho-Tee als entzündungshemmendes Heilmittel gegen fieberhafte Erkrankung ein, aber sie behandelten damit auch Magenbeschwerden und Pilzinfektionen.

 


Lapacho-Tee soll das Immunsystem stärken und antibakteriell wirken. Ihm wird auch nachgesagt, dass er Krebs heilen könne. Jedoch sind die dafür entscheidenden Wirkstoffe in so geringer Menge in dem Tee enthalten, dass ein echter positiver Effekt eher unwahrscheinlich ist. Lapacho-Tee sollte als Heilmittel allenfalls unterstützend eingenommen werden. Dabei muss aber bedacht werden, dass auch ein Tee Nebenwirkungen haben kann oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten entstehen können. Lassen Sie sich diesbezüglich daher von Ihrem Arzt beraten.

  

Wie lange soll man Lapacho Tee trinken?

1 Liter kochendes Wasser gegeben und anschließend kurz aufgekocht. Da der Lapacho im Gegensatz zu Teeblättern eine stärkere Verholzung aufweist, muss er über einen längeren Zeitraum bei höheren Temperaturen ziehen. Nach dem Aufkochen sollte er daher im zugedeckten Zustand ca. 15 bis 20 Minuten ziehen.
 
 

 
Alles über Lapacho Tee

Definition: Gewonnen aus der Lapachorinde des Lapachobaumes

Vorkommen: Südamerika, vorwiegend im Amazonas-Regenwald

Inhaltsstoffe: Eisen, Kalzium, Magnesium, Kalium, Jod, Strontium – verspricht zahlreiche gesundheitliche Vorteile

 


Anwendungsbereiche: Fieber, Magenbeschwerden, Mineralstoffmangel, Pilzinfektionen, Entzündungen, Leberbeschwerden, Schwäche des Immunsystems, erhöhtem Bluthochdruck, Abwehrschwäche, Problemen mit den Bronchien

Hausmittel: Lapachotee als Heilmittel in Form eines Getränkes, als Badezusatz in Kompressen oder Tinkturen

Kauf: Beim Kauf auf Herkunft, Preis & Verpackung des Tees achten

 

 

Zusätzliche Information

Teeart Kräutertee
Teekategorie (Kräutertee) Kräuter pur
ZubereitungDosierung: 4 - 5 Teelöffel (10g) / 1 Liter
Ziehzeit: 20 Min (kochen), 100°C
                                  

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