🌺Die Rose ist sehr schön aber was für heilende Wirkungen hat sie?🌹

 🌺Die Rose ist sehr schön aber was für Wirkungen hat sie?🌹

 

Das Rosenöl hat eine lange Geschichte. Bereits 370 v. Chr. wurde es von dem Griechen Theophrastus aus Blütenblättern der Rosen gewonnen, um es anschließend dem Wein zuzusetzen.

 

Heutzutage erfolgt die Extraktion des Rosenöls mittels Wasserdampf-Destillation. Die Prozedur ist sehr aufwendig und hat einen hohen Materialverbrauch. Für einen Liter des kostbaren Öls werden zwischen 3.000 und 5.000 Kilogramm der Rosenblütenblätter benötigt. 

Die verwendeten Blüten entstammen v. a. den Pflanzensorten „Rosa centifolia“ und „Rosa damascena“. Die hauptsächlichen Anbaugebiete liegen in Bulgarien, Frankreich, Marokko, der Türkei und im Iran.

 


Bei dem Öl aus Rosenblüten handelt es sich um eine gelb-grünliche Flüssigkeit mit einem starken, charakteristischen Geruch. Es besteht aus einem Substanzgemisch mit ca. 350 verschiedenen Inhaltsstoffen. 


 

Der Hauptbestandteil des ätherischen Öls ist mit 34–55 % Citronellol, gefolgt von Geraniol (30–40 %) und Nerol. Des Weiteren sind in Spuren Linalool, Citral, Farbesol, Carvon, Rhosinol, Nonylaldehyd und 2-Phenylethanol enthalten. Wirkungen des Rosenöls.

 

Das Rosenöl hat vielfältige Wirkungen, die wir uns v. a. im kosmetischen und medizinischen Bereich zunutze machen.

Wirkungen des Rosenöls:

antiseptisch
stimmungsaufhellend
schmerzlindernd

krampflösend
durchblutungssteigernd

So verschieden wie die Wirkungen der Inhaltsstoffe des kostbaren Öls sind, so vielfältig sind auch seine Einsatzgebiete. Am bekanntesten ist wohl der Einsatz des Rosenöls in der Parfum- und Kosmetikindustrie. Aber auch bei vielen gesundheitlichen Leiden kann es Abhilfe schaffen und immer öfter verzückt es den Gaumen in Gourmet-Restaurants.

 


Einen Überblick über die Einsatzgebiete des Rosenöls können Sie folgender Tabelle entnehmen:
Rosenöl in der Kosmetik Rosenöl in der Medizin Rosenöl in der Küche
Parfumduftstoff Depression, Schlafstörungen Gewürz in Desserts, Gebäck, Cocktails
Hautpflege (bei Falten, Narben, unreiner Haut) Schmerzen (z. B. Migräne, Zahnschmerzen) verdampft als reiner Duftstoff
Haarpflege Entzündungen
Verspannungen, Krämpfe
Verdauungsbeschwerden (Völlegefühl, Verstopfung)

 


Der Einsatz von Rosenöl bei der Parfumherstellung hat eine lange Tradition. V. a. aufgrund der stimmungsaufhellenden Wirkung greift man hier gern auf das kostbare Öl als Duftstoff zurück. Auch in vielen Lotionen und Cremes ist Rosenöl enthalten.


Durch die durchblutungsfördernde Wirkung hat es einen verjüngenden Effekt, erhöht die Spannkraft der Haut und spendet Feuchtigkeit. Durch seine antiseptische Komponente profitieren Personen, die an unreiner Haut leiden, von Rosenöl in ihren Hautpflegeprodukten. 

 


Hierzu kann das Öl auch direkt aufgetragen werden. Auch bei der Wundheilung und der Narben pflege kann das Öl aus den Rosenblüten helfen – es beschleunigt die Heilung und Regeneration. 

 


Nicht nur die Haut, auch das Haar profitiert von der Feuchtigkeit und den ungesättigten Fettsäuren, die im Rosenöl enthalten sind. Bei trockenem Haar und schuppiger Kopfhaut empfehlen sich Pflegepräparate, die das Öl enthalten. 

 


Es kann pur aufgetragen werden. Neben dem pflegenden Effekt setzt sich auch der wohltuende Duft im Haar fest und verströmt über längeren Zeitraum!

 


Rosenöl herstelle:
Rosenblüten und Rosenknospen werden zu zwei Drittel in ein sauberes Marmeladenglas gefüllt. Anschließend wird das Glas mit Jojobaöl aufgefüllt und verschlossen. Danach lässt man das Ganze ca. 4 Wochen bei Zimmertemperatur ziehen und schüttelt es gelegentlich.

 


 Rosencreme selber machen:

Zutaten
  • 5 g Bienenwachs.
  • 15 g pflanzliches Lanolin (1,5 gehäufte Teelöffel)
  • 40 g Mandelöl.
  • 40 g Rosenwasser.
  • 8–10 Tropfen ätherisches Rosenöl.
  • 2 Bechergläser (oder Einmachgläser)
  • 2 Cremedosen à 60 ml mit Schraubdeckel.
  • 1 Küchenthermometer.
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