🌿 Petersilie und seine Heilwirkung für den Hund🐕 und und die Katze🐈
🌿 Petersilie und seine Heilwirkung für den Hund🐕und die Katze🐈
Dürfen Hunde Petersilie essen?
Ja, Hunde dürfen Petersilie fressen. Jedoch solltest du stets auf die Menge acht geben. Die Faustregel besagt, dass für große Hunde ein Teelöffel Petersilie ausreicht, während bei kleinen Hunden eine gute Prise Petersilie passend ist.
Du kannst die Petersilie sowohl frisch gehackt, aber auch getrocknet verwenden. Ist deine Hündin trächtig, solltest du besser auf Petersilie verzichten.
Auch ist die Petersilienwurzel gekocht etwas milder als roh.
Petersilienwurzeln enthalten Provitamin A, viele B-Vitamine, Vitamin C, Vitamin E und liefern viel Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Zudem wirken die ätherischen Öle dieses Wurzelgemüses antimikrobiell.
Petersilie (Petroselinum crispum)
Petersilie muss vorsichtig dosiert werden aber in kleinen Mengen wirkt es sich für Hunde sehr gut auf Blase und Niere aus.
Und auch Mundgeruch wird durch Petersilie gelindert.
Ich empfehle frische Petersilie.
Am Besten kleinhacken und 1 TL ins Futter geben.
Aber bitte beachten, dass es bei trächtigen Hündinnen und Hunden mit Nierensteinen nicht eingesetzt werden soll.
Inhaltsstoffe von Petersilie, die gut für den Hund sind
Petersilie enthält Vitamin A und Vitamin C und ist ein guter Lieferant für Natrium, Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium. Zudem wirken sich die enthaltenen ätherischen Öle in Maßen positiv auf die Gesundheit deines Vierbeiners aus.
Petersilie ist kalorienarm und somit kann auch ein übergewichtiger Hund ruhig eine kleine Menge Petersilie in seinen Futternapf bekommen.
Manche Hunde reagieren auf die ätherischen Öle der Petersilie allergisch. Dies ist jedoch äußerst selten. Du bemerkst eine Allergie meist an Durchfall. Nur in den seltensten Fällen kann es zu Atemproblemen kommen.
Solltest du den Verdacht haben, dass deine Fellnase auf Petersilie allergisch ist, lass sie sofort weg und achte auch darauf, dass keine Petersilie in dem gefütterten Fertigfutter enthalten ist.
Trächtige Hündinnen sollten keine Petersilie fressen. Auch Tiere, die zu einer Oxalat-Stein Bildung neigen, sollten nicht mit Petersilie gefüttert werden. Der hohe Kalziumgehalt in der Petersilie könnte diese Bildung noch zusätzlich begünstigen.
Es gibt viele Kräuter, die der Vierbeiner bedenkenlos fressen darf und die zudem positive Eigenschaften haben. Sehr ähnlich der Petersilie ist Koriander. Dieser kann dem Hund mitsamt der Wurzel gefüttert werden.
Auch Basilikum, Dill, Oregano, Minze, Liebstöckel oder Melisse sind für Hunde geeignet.
Die Katze:
Ab und an ist es nicht schlimm, wenn die Samtpfote am heimischen Kräutergarten vorbei schleicht. Auch das Naschen von Petersilie macht noch keine ausgewachsene Vergiftungen aus. Allerdings gehören Kräuter wie Petersilie nicht grundsätzlich zum festen Speiseplan des Haustiers.
Es ist vollkommen in Ordnung, die Mahlzeiten des Stubentigers zwischendurch mit ein paar feinen Blättern der Petersilie aufzupeppen. Dennoch ist es ratsam dies als Ausnahme zu tun und in möglichst kleinen Mengen.
Wirkstoff Apiol in Petersilie
Ein weiterer für Katzen problematischer Inhaltsstoffe von Petersilie ist Apiol.
- Apiol wirkt harntreibend. Frisst Ihre Katze viel Petersilie, kann sie schnell einiges an Flüssigkeit verlieren.
- Besonders gefährlich sind Petersiliensamen. Hier ist die Konzentration an Apiol sehr hoch.
- Frisst Ihre Katze Petersiliensamen, kann dies Vergiftungserscheinungen zur Folge haben.
- Bewahren Sie Pflanzensamen deshalb immer in einer geschlossenen Box oder außerhalb der Reichweite von Haustieren auf.
- Wann wird Petersilie giftig?Denn zwischen Juni und Juli kann es kritisch werden: In dieser Zeit beginnt die Petersilie zu blühen und bildet dadurch das giftige Apiol. Dieser Giftstoff kann allergische Reaktionen auslösen. Eine zu hohe Dosis kann zudem Nieren- und Leberschäden verursachen.
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