🌼Heilpflanze Mädesüß☕
🌼Heilpflanze Mädesüß☕
Für die deutschsprachige Bezeichnung „Mädesüß“ gibt es mehrere Erklärungsansätze. Die am häufigsten genannte Erklärung verweist darauf, dass Mädesüß früher zum Süßen und Aromatisieren von Wein und insbesondere Met verwendet wurde.
Der Name bedeute daher „Metsüße“ – wobei dieser Honigwein allerdings weniger ein weiteres Süßungsmittel benötigte, aber aufgrund des eher flachen Weingeschmacks ein Aroma, zu dem das Mädesüß beigetragen haben mag.
Das Echte Mädesüß ist eine
ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 50 bis 150,
bisweilen 200 Zentimetern. Die Stängel sind kahl, rötlich überlaufen und
verzweigen sich erst im oberen Teil.
Für was ist Mädesüß gut?
Sie
wirkt ähnlich wie das Schmerzmittel Acetylsalicylsäure, wobei die
Effekte der pflanzlichen Substanz schwächer ausfallen. Salicylsäure aus
Mädesüß wirkt leicht antientzündlich, kann Schmerzen lindern und Fieber
absenken. Mädesüß kann daher Beschwerden lindern, die typischerweise bei
einer Erkältung auftreten.
Kann man Mädesüß verwechseln?
Mädesüß anpflanzen, pflegen & ernten - Plantura
Hinweis zur Verwechslungsgefahr: Das Echte Mädesüß ist leicht mit dem Kleinen Mädesüß (Filipendula vulgaris) zu verwechseln. Eine gewisse Ähnlichkeit, vor allem mit den Blättern des Mädesüß, gibt es auch beim Wald-Geißbart.
Kann man Mädesüß essen?
Mädesüss: Das Wildkraut in der Küche
Das Echte und das Rosa Mädesüss
sind von der Blüte bis zur Wurzel essbar. Meist werden die Blüten
geerntet, im Frühling auch die jungen Blätter. Wenn du die Blüten
abschneidest: Bitte lass ein paar übrig, damit sich das Wildkraut gut versamen kann. Das gilt übrigens für alle Wildpflanzen, deren Blüten man erntet.
Wie kann ich Mädesüß verwenden?
Echtes Mädesüß pflanzen und pflegen - Mein schöner Garten
Verwendet
werden die getrockneten Blüten und Blätter der Pflanze, die entweder
als Tee aufgebrüht oder als Tinktur eingekocht werden. Tipp: Nehmen Sie
für Mädesüß-Tee einen Teelöffel getrockneter Mädesüß-Blüten oder
-Blätter und setzen Sie diese mit 150 Millimeter kaltem Wasser an.
Wie lange muss Mädesüß Tee ziehen?
Mädesüß
Zubereitung von Tee aus Mädesüß
Der Sud muss ca. 10 Minuten ziehen und sollte ungesüßt getrunken werden, jedoch nicht mehr als drei Tassen täglich.
Es empfiehlt sich, Filipendula ulmaria
im Frühjahr oder im Herbst zu teilen. Graben Sie dazu die Pflanze mit
einer Grabegabel vorsichtig aus, teilen Sie den Wurzelstock und setzen
Sie das abgetrennte Stück an einem anderen Platz in den Garten. Gießen
Sie die Staude nach dem Einpflanzen gut an.
Echtes Mädesüß als Heilpflanze
Die Staude zählte zu den
„heiligsten“ Pflanzen der Kelten. Und auch in der traditionellen
Naturheilkunde Europas spielen Kraut und Blüten noch heute eine große
Rolle. Bei Erkältungskrankheiten und Problemen im Magen-Darm-Trakt, bei
Rheuma und Gicht kann ein Teeaufguss lindernd wirken.
Der Grund dafür ist, dass das Rosengewächs eine Art „pflanzliches Aspirin“ darstellt: Es enthält ätherisches Öl mit Salicylsäure. Es hat wie Aspirin eine blutverdünnende, fiebersenkende, schmerz- und entzündungshemmende Wirkung.
Dank seiner Gerbstoffe und Flavonoide verursacht das Kraut
jedoch keine Nebenwirkungen wie Übelkeit. So hilft das Echte Mädesüß zum
Beispiel bei Kopf- und Gliederschmerzen, wenn man eine fiebrige
Erkältung hat.
Ebenso kann das Mädesüß bei Magenübersäuerung und
Gallenbeschwerden eingesetzt werden. Verwendet werden die getrockneten
Blüten und Blätter der Pflanze, die entweder als Tee aufgebrüht oder als
Tinktur eingekocht werden.
Tipp: Nehmen Sie für Mädesüß-Tee einen Teelöffel getrockneter Mädesüß-Blüten oder -Blätter und setzen Sie diese mit 150 Millimeter kaltem Wasser an. Lassen Sie die Mischung aufkochen, zehn Minuten ziehen und seihen Sie diese anschließend ab. Trinken Sie den Tee in kleinen Schlucken.
Vorsicht: Für Schwangere ist die Pflanze nicht geeignet. Äußerlich angewendet können Umschläge mit dem Kraut gegen Ekzeme, Akne und Schuppenflechte helfen.

















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