💪Franzbrandwein hilft bei vielen Leiden🚶
💪Franzbrandwein hilft bei vielen Leiden🚶
Unter den Begriff Franzbranntwein (Spiritus Vini gallici) fallen unterschiedliche Lösungen von ätherischen Ölen, Monoterpenen und/oder aromatischen Tinkturen in verdünntem Alkohol (Ethanol).
Wacholderbeere
Am Markt befindliche Produkte sind entweder farblos oder grün gefärbt und enthalten vorzugsweise Wacholderbeeröl, Fichtennadelöl, Latschenkieferöl, Menthol, Campher und Thymol, die zum Teil auch als Vergällungsmittel eingesetzt werden.
Fichtennadelöl
Der
Begriff Franzbranntwein geht auf das 17. Jahrhundert zurück, der damals
allgemein französischen Branntwein bezeichnete, jedoch heute nur noch
in der pharmazeutischen Fachsprache für ein künstlich hergestelltes,
durchblutungsförderndes Einreibemittel steht.
Latschenkieferöl
Im 18. und 19. Jahrhundert verstand man unter Franzbranntwein (Brandy, den ausschließlich aus Wein durch Destillation gewonnenen Branntwein, im Gegensatz zu z. B.
Kartoffel- (Wodka) oder Kornbranntwein (Korn).
Bis ins 20. Jahrhundert wurde Franzbranntwein im Deutschen in der Regel als „Cognac“ bezeichnet, unabhängig von seiner Herkunft. Zur Wende zum 20. Jahrhundert taucht dann der Begriff „Weinbrand“ auf.
Heute wird Franzbranntwein durch Vermischung von verdünntem Alkohol (Ethanol) und weiteren Zusätzen wie ätherischen Ölen hergestellt. Auch die Verwendung des günstigeren Isopropanol ist teilweise üblich, war aber Anfang des 20. Jahrhunderts arzneimittelrechtlich umstritten.
Wirkung:
Franzbranntwein ist ein Einreibemittel (alkoholische Einreibung), welches zur lokalen Hyperämisierung
(Förderung der Hautdurchblutung) bei Muskel- und Gelenkschmerzen, bei
Muskelkater, Zerrungen und Prellungen, sowie für Sport- und
Bindegewebsmassagen geeignet ist.
Hyperämisierend wirksam sind die enthaltenen ätherischen Öle, aber vor allem der Alkohol, der ab 50 % auch leicht hautreizend und desinfizierend wirkt. Waschungen mit Franzbranntwein sollen zudem kühlend bei Entzündungen sowie gegen Wundliegen (Dekubitus) wirken.
Ferner dient er als Erfrischungsmittel an heißen Tagen. Franzbranntwein-Einreibungen sind als Maßnahme zur Dekubitusprophylaxe bei besonders gefährdeten Pflegeempfängern kontraindiziert.
Darüber hinaus gibt es auch Zubereitungen, die als kosmetische Mittel verkauft werden und als Einreibung zur oder nach der Massage eingesetzt werden.
Wofür ist Franzbranntwein gut?
Franzbranntwein wird
zum Einreiben verwendet bei Muskelkater, Verspannungen, Muskel- und
Gelenkschmerzen oder einfach zur Massage. Der Inhaltsstoff Campher sorgt
für eine bessere Durchblutung der schmerzenden Stelle. Anfangs fühlt
sich Franzbranntwein kühl an auf der Haut.
Hat Franzbranntwein Nebenwirkungen?
Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Franzbranntwein Klosterfrau mit Menthol auftreten: schmerzhafte, juckende und entzündliche Hautveränderungen. Die Behandlung ist abzubrechen und gegebenenfalls ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen.
Ist Franzbranntwein gut bei Arthrose?
Quarkwickel
oder spezielle Kältepacks reduzieren die Schwellung, kühlendes Minzöl
und Franzbranntwein können hingegen die Linderung der Entzündung
unterstützen. Durchblutungsfördernde Anwendungen und Wärme eignen sich
hingegen besonders zur Linderung Arthrosebedingter Gelenkschmerzen.
Wirkung:
Durchblutungsstörungen der Haut
Wundliegen, zur Vorbeugung
Prellungen, unterstützende Behandlung
Verstauchungen und Zerrungen, unterstützende Behandlung
Muskelschmerzen, unterstützende Behandlung
Gelenkschmerzen, unterstützende Behandlung
Dosierung von FRANZBRANNTWEIN
Alle Altersgruppen
Einzeldosis: eine ausreichende Menge
Gesamtdosis: ein- bis mehrmals täglich
Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Reiben
Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) ein. Massieren
Sie das Arzneimittel bis zur Trockne ein. Vermeiden Sie den
versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen
Hautstellen. Waschen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt. Sie richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen