👪Gemeine Schafgarbe und seine heilende Kräfte🌸
👪Gemeine Schafgarbe und seine heilende Kräfte🌸
Schafgarbe soll unter anderem leicht krampflösend und antientzündlich wirken. Es wird als appetitanregendes Mittel und bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt.
Achilles, Held im antiken Griechenland, soll mit einem Kraut die Wunden seiner Krieger geheilt haben. Es handelte sich angeblich um die Schafgarbe, deren lateinischer Name "Achillea" wohl mit dieser Legende zusammenhängt.
Ob Achilles mit dem Kraut auch seine verletzte Ferse behandelt hat, bleibt ungeklärt. Die deutsche Bezeichnung „Schafgarbe“ hängt vermutlich damit zusammen, dass Schafe das würzige Kraut gerne fressen.
Zu Maria Himmelfahrt binden Gläubige die Schafgarbe in das Kräuterbüschel, dass in der Kirche geweiht wird. Anschließend hängt das Sträußchen an Haustüren, damit es Glück und Gesundheit bringt. Daneben dient Schafgarbe seit der Antike als Mittel zur Wundheilung und bei Magen-Darm-Problemen.
Welche Pflanzenteile und Inhaltsstoffe werden verwendet?
Als Arznei kommt das ganze Kraut zum Einsatz, also alle Pflanzenteile außer der Wurzel. Das Kraut enthält 0,2 bis ein Prozent ätherisches Öl. Es setzt sich je nach Herkunft der Pflanze sehr unterschiedlich zusammen.
Häufig kommen im ätherischen Öl Substanzen wie Azulen, 1,8-Cineol und Kampfer vor. Der Stoff Chamazulen verleiht dem Öl seine tiefblaue Farbe. Daneben finden sich sogenannte Guaianolide und Germacranolide in Schafgarbenkraut, die zur Klasse der Sesquiterpenlactone gehören.
Was bewirken die Inhaltsstoffe? Wogegen hilft Schafgarbe?
Den
Inhaltsstoffen werden verschiedene Wirkungen nachgesagt: Sie sollen
einen leicht antientzündlichen Effekt besitzen und krampflösend wirken.
Das ätherische Öl hemmt das Wachstum von Bakterien, bestimmte Wirkstoffe
regen den Appetit an und fördern die Gallentätigkeit.
Als Einzelpflanze setzt sie Akzente, bereichert aber auch in Gruppen gepflanzt ganze Gartenbereiche: Die Schafgarbe (Achillea) ist eine vielseitige Staude, es gibt mehr als 100 Arten und zahlreiche Züchtungen. An den kräftigen Stängeln wachsen handflächengroße Scheindoldenblüten, die aus sehr vielen kleinen Einzelblüten bestehen.
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