👪Zimtbaum 🌴

👪Zimtbaum 🌴 - Cinnamomum avomaticum Nees

 

 
Der Zimt gehört zu den ältesten bekanntesten Gewürzen. Gleichzeitig wird er auch in der Heilkunde verwendet.

 


Der Grieche " Dioskurides" nennt Zimt eine Arznei, die bei Husten und Katarrhe hilft.


Auch ist Zimt harntreibend, verdauungs- und menstruationsfördernd. Auch in der Klosterheilkunde wird Zimt nicht minder geschätzt. Im " Lorschen Arzneibuch" gehört Zimt zu den am häufigsten genannten Heilmittel.

 

                                                   Original Buch


Hildegard von Bingen empfiehlt Zimt bei Fieber und erkältungsbedingten Beschwerden, aber auch bei Lähmungen.

 


In der späteren Kräuterliteratur des Mittelalters reichen seine Anwendungsgebiete vom Husten, Fieber, Atem und Magenbeschwerden bis hin zur Sehschwäche und Schlaflosigkeit.

 


Seine reinigende Kraft wird immer wieder bewußt gemacht.
Selbst bei Frauenleiden.
In späteren Jahrhunderten wird Zimt auch zur Stärkung der Nerven empfohlen.

 


Herkunft und Anbau:


Zimt gehört zu den Lorbeerbaumgewächsen. Am meisten genutzt wird der Zimtbaum aus Ceylon. Seine ovalen immergrün Blätter duften nach Nelken.

 


Inhaltsstoffe:


ätherisches Öl; es hat eine bakterienhemmende Wirkung. In der Medizin schätzt man seine Unterstützung im Magen- Darm- Trakt.
Auch kann man Zimt zur Wundreinigung einsetzen.

 


Gegenanzeige:


Nicht anwenden bei Magen-Darm-Geschwüren und bei Schwangerschaft kann es zu Überempfindlichkeit kommen.

 


Teezubereitung:

 
1 TL kleingeschnitten Zimtrinde mit 1/4 kochendem Wasser übergießen
zugedeckt 10 Min. ziehen lassen und abseien.
Täglich 2 bis 3 mal 1 Tasse zu den Mahlzeiten trinken.
Die Tagesdosis sollte 2 bis 4 g. betragen.

 


 

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