👫Der Heilpilz Polyporus

 👫Der Heilpilz Polyporus für Mensch und Tier
 

 


Der Polyporus ist ein Heilpilz, der der Menschheit schon seit vielen Jahrhunderten wertvolle Gesundheitsdienste erweist. Er fand bereits vor rund 2000 Jahren in einem chinesischen Buch über Landwirtschaft und Heilpflanzen Erwähnung. 

 


Schon damals war bekannt, welch wertvollen Einfluss der Polyporus unter anderem auf den menschlichen Flüssigkeitshaushalt ausübt. Im fernen China wird der Vitalpilz Zhu Ling genannt, was so viel wie „Schweinepilz“ bedeutet. Auf Deutsch trägt der Polyporus verschiedene Titel, die sich vor allem auf seine Biologie beziehen. So deutet der Name „Eichhase“ darauf hin, dass er bevorzugt auf Eichen wächst.

 

Neben dem oberirdisch sichtbaren sowie essbarem Fruchtkörper ist auch die unterirdische Dauerform des Heilpilzes, das Sklerotium, reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Zwar ist es hart und ungenießbar, doch bereiteten sich die alten Chinesen daraus trotzdem gerne einen Sud. Dieser soll über ähnliche gesundheitsfördernde Effekte wie der Fruchtkörper verfügen.
Vitamin C (Calcium-L-ascorbat / Threonat

 


 

-trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße bei
-trägt
zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
-trägt
zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
-trägt
dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
-trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei

 


Mittel gegen Ödeme, Miktionsbeschwerden, Vagi- nalausfluss, bakterielle Infektionen, Diarrhö und Gelbsucht verwendet. Beschrieben wird der Pilz auch als Mittel zur Verbesserung der Hautstruktur, unter anderem durch Öffnung der Schweißdrü- senporen, sowie zur Entspannung des Muskelge- webes.
 


Für was ist Polyporus gut?
Traditionelle Anwendungsbereiche des Polyporus

 

Löst gestaute Feuchtigkeit. Entwässert und senkt ab. Hilft bei Problemen mit Milz, Niere und Blase wie zum Beispiel Blasendysfunktion und Blut im Urin. Verschafft dank seiner antibiotischen Eigenschaften Linderung bei schmerzhaftem Urinieren.

 


Verwendung:

Die frischen Fruchtkörper des Eichhasen können gegessen werden. Der getrocknete und vermahlene Fruchtkörper und vor allem das Sklerotium werden in Japan unter dem Namen "Chorei Maitake" und in China als Zhu Ling vielfältig medizinisch verwendet. Bekannt sind diuretische, antiödematöse, antibakterielle, strahlenprotektive, krebshemmende, antirezidive, das Haarwachstum fördernde und die Haut verbessernde Eigenschaften.
 


Inhaltsstoffe:

 


Wie sein naher Verwandter Grifola frondosa enthält auch Polyporus umbellatus hohe Anteile an Polysacchariden, als beta-Glucane und als eiweißgebundene Zucker. Von großer Bedeutung sind aber auch seine ungefähr 20 Sterole, darunter Ergosterol als Vorstufe des Vitamin D und Ergon, das als krebshemmend gilt. 

 


Medizinisch besonders interessant sind die sogenannten Polyporus-Sterone, die zu den Triterpenen gehören und Wirkungen als Radikalfänger, als Entzündungshemmer, als Krebshemmer und als Haarwuchsmittel entfalten. Der Mineralstoffgehalt ist mit über 6 % ebenfalls sehr hoch, v.a. an Kalium, Kalzium und Eisen, aber auch Mangan und Zink.

 


Eichhase für Niere und Blase
Eichhase

 


Ein ganzer Komplex an Wirkstoffen zur Behandlung und Stärkung von Nieren und Harnblase findet sich in Polyporus. Das Sklerotium, das in der TCM als "Chuling" bekannt ist, wirkt stark entwässernd und harntreibend und kann auch gegen Ödeme eingesetzt werden. Das lässt sich inzwischen wissenschaftlich bestätigen. Das Besondere ist, dass die diuretische Wirkung nicht den Kaliumspiegel senkt. Ausgeschieden werden Wasser sowie Natrium und Chlorid. 

 


So ist keine Gefahr bei Herz- und Niereninsuffizienz und kein Blutdruckanstieg zu befürchten. Positiv auf die Nieren und die ableitenden Harnwege, den ganzen Urogenitaltrakt wirken sich auch die antibakteriellen Substanzen in Polyporus aus.

 


Haut und Haare

Haarverlust ist ein komplexes Problem genauso wie ein gestörtes Hautbild. Traditionell wird der Pilz beziehungsweise das vermahlene und extrahierte Polyporus-Sklerotium (Bild unten) zur Förderung von Haarwuchs und zur Verbesserung des Hautbildes eingesetzt. 

 


Tatsächlich beruhen diese Einsatzgebiete wohl auf der Anregung des lymphatischen Systems, auf der Öffnung der Poren der Schweißdrüsen und auf der Entspannung der Muskulatur. Diese Wirkungen sind, genauso wie die Entzündungshemmung und antioxidative Effekte, wissenschaftlich nachgewiesen.

 

 

Auch das Fellwachstum von Haustieren soll durch Polyporus angeregt werden.
Polyporus in der begleitenden Krebstherapie


Polyporus SklerotiumDas Polyporus Sklerotium "Chuling" enthält die gleichen Wirkstoffe wie der Pilzfruchtkörper, allerdings in höherer Konzentration. Für medizinische Anwendungen in der Onkologie und der begleitenden Strahlentherapie kommt es auf diese besonderen Polyporus Wirkstoffe an. 

 

Durch die hautschützende Wirkung und den Schutz der DNA und der Roten Blutkörperchen sowie stimulierenden Effekte auf das Immunsystem sollen Polyporus-Extrakte die Nebenwirkungen von Strahlentherapie und Chemotherapie mildern. 

 

Auch der Schutz der Leber, die in Chemotherapie und Strahlentherapie stark belastet wird, führt zu einer besseren Verträglichkeit mit Polyporus. Dank der Schutzwirkung für die Leber, wird Polyporus auch gegen Gelbsucht und Hepatitis eingesetzt. 

 


Wirkstoffe aus Polyporus besitzen aber auch direkt antikanzerogene und antirezidive Effekte auf bestimmte Krebszellen. In China wird Polyporus in der adjuvanten Therapie bei Leukämie und Lungenkrebs sowie gegen Tumorzellen in der Leber und in der Blase verwendet.

 


Traditionelle Anwendungsbereiche des Polyporus
Nach der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) verfügt der Polyporus über folgende Wirkungen auf unseren Organismus:

 


Löst gestaute Feuchtigkeit.
Entwässert und senkt ab.
Hilft bei Problemen mit Milz, Niere und Blase wie zum Beispiel Blasendysfunktion und Blut im Urin.
 


Verschafft dank seiner antibiotischen Eigenschaften Linderung bei schmerzhaftem Urinieren.
Stopft bei Durchfall.
Hilft bei Fluor albus.
 

 


Der Eichhase ist vor allem reich an Beta-1,3-1,6-Glukanen. An antioxidativ wirksamen Substanzen sind vor allem die Polyporusterone und spezielle Enzyme wie zum Beispiel die Superoxiddismutase zu erwähnen. 

 


Sie können Superoxidradikale, sogenannte „freie Radikale“ einfangen und unschädlich machen. Diese sehr aggressiven Sauerstoffverbindungen treten vermehrt im Rahmen von Entzündungen, Infekten, Allergien und chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Rheuma auf. 

 


Deren Bildung wird zudem beispielsweise durch falsche, vitalstoffarme Ernährung, Stress, Rauchen oder Schlafmangel begünstigt. Verfügt unser Körper über zu wenig Antioxidantien, erhöht sich der oxidative Stress. Dadurch können Zellen – insbesondere deren Erbmaterial (DNA) – beschädigt werden. 

 


Der Alterungsprozess wird so beschleunigt und das Risiko für schwere Erkrankungen wie Herzkreislauf-Erkrankungen und Krebs steigt an. Antioxidantien sind also wichtige Wächter unserer Gesundheit. 

 


Weitere für seine Heilwirkung wichtige Inhaltsstoffe sind das Mannitol, verschiedene Steroide wie das Ergosterol, Ergostane oder das Ergon. Er enthält zusätzlich Nucleoside und verschiedene Vitamine, die Liste ist hiermit keineswegs erschöpfend, zeigt aber deutlich, auf wie vielen verschiedenen Ebenen der Polyporus unsere Gesundheit unterstützen kann.



Blasengesundheit
Der Vitalpilz verschafft sogar bei Blasendysfunktion und -krämpfen Linderung, indem er die physiologische Funktion der Blase unterstützt. Die vermehrte Harnproduktion wirkt sich außerdem positiv auf den Allgemeinzustand der Harnwege aus. Durch regelmäßiges wie auch intensives Spülen haben es pathogene Erreger viel schwerer, sich anzusiedeln. 

 

Zudem entfaltet der Pilz eine antibiotisch, antientzündliche Wirkung im Bereich der Blase, was die Reduktion von Blasenbeschwerden maßgeblich unterstützt. Daher sinkt Ihr Risiko für Harnwegserkrankungen deutlich, wenn Sie den Vitalpilz regelmäßig zu sich nehmen.

 


Nierengesundheit
Neben der Blase unterstützt der Heilpilz ganz wesentlich die Nierenfunktion. In Untersuchungen zeigten zum Beispiel die Polysaccharide aus dem Eichhasen eine entzündungshemmende Wirkung im Bereich der Nieren. 

 


Sogar einer Nierenfibrose sollen sie vorbeugen können. Heilkundige der TCM verabreichen den Polyporus außerdem gerne zur Prävention von Nieren- und Blasensteinen.


 

Bei diesem Anwendungszweck hat sich die Kombination aus Polyporus und Shiitake besonders gut bewährt, da der Shiitake harnsäuresenkend wirkt. Dadurch reduziert sich das Risiko bezüglich Ablagerungen von Harnsäurekristallen in Niere und Blase.


 

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